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TURA Bremen - Brinkumer SV   2:3

Brinkumer SV erreicht zweite Pokalrunde 
 
Bremen. Der Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV hat die zweite Runde im Bremer Lotto-Pokal erreicht. Das Team von Trainer Frank Thinius setzte sich mit 3:2 (1:0) beim klassentieferen Landesligisten Tura Bremen durch.
Der BSV-Coach sprach nachher von "einem verdienten Sieg für uns". Das Resultat spiegele nicht die wahre Dominanz der Gäste wieder - vor allem nicht vor der Pause. Die 1:0-Führung von Hendrik Meyer (17.) hätte gut und gerne auf 2:0 oder 3:0 ausgebaut werden können. Tura hatte wenig Offensivaktionen entgegenzusetzen. In der zweiten Hälfte erwies sich Frank Thinius als Mann mit dem goldenen Händchen. Er wechselte mit Kai Tönsmeyer und Artem Böhm den Sieg ein. Ersterer traf zum 2:0 (55.), sein Kollege zum 3:1 (67.) Dazwischen und danach verkürzte Tura zwei Mal durch Akkus (68.) und Klein (89.), ohne der Partie eine entscheidende Wende geben zu können. "Wir hatten den Gegner insgesamt im Griff", resümierte Frank Thinius, der aber dennoch einen Ansatz zur Kritik fand: "Wir haben mit zu vielen Ballkontakten gespielt und hatten zu wenige Anspielstationen", befand er. "Aber egal, jede Partie unter Wettkampfbedingungen kann uns nur weiterhelfen."

TURA: Anger, Sun (Miri/72.), Durlach, Schade (Burkevics/58.), Wulf, Wolff, Klein, Henke, Keller, Hamma (Akkus/52.), Berlips

Brinkumer SV: Sahinkaya, Rässler, Prigge, Demirkapi, Couvreux (Witte/46.), Müller, Bender, Röpke, Piontek, Fehrcke (Tönsmeyer/46.), Meyer (Böhm/53.)

Tore: 0:1 Meyer (18.), 0:2 Tönsmeyer (57.), 1:2 Akkus (68.), 1:3 Böhm (70.), 2:3 Klein (89.)


TURA Bremen - SC Schiffdorferdamm   5:3

TURA startet erfolgreich

Tura Bremen ist mit einem 5:3 (3:2) gegen den SC Schiffdorferdamm in die neue Landesligasaison gestartet. Bei schönstem Fußballwetter sahen die rund 100 Zuschauer eine starke Heimmannchaft und viele Tore. Bereits nach drei Minuten ging die Klein-Elf durch Faruk Akkus in Front, ehe ein Doppelpack von Sebastian Schade für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte (06. / 18.). Doch die Dammer ließen sich davon nicht wirklich beeindrucken und konnten noch vor der Halbzeit durch einen Doppelschlag von Yusuf Sahin auf 2:3 verkürzen (27. / 29.).
Im zweiten Durchgang dauerte es eine Weile, bis Marcel Burkevics dann für die Vorentscheidung sorgte (76.), die Jude Francis in der 87. Minute vom Elfmeterpunkt perfektionierte. Die Dammer kamen in der 90. Minute durch Sahin Aydogar zwar noch auf 3:5 heran, am Ende diente das aber nur noch als Ergebniskosmetik.

TURA: Rickborn, Sun, Durlach, Schade (Hamma/69.), Wulf, Wolff, Klein, Keller (Henke/69.), Akkus (Berlips/77.), Francis, Burkevics

Schiffdorferdamm: Köle, Yildiz, Kirhan, Rama, Gündogdu, Martinez (Aydogar/86.), Kuzu, Otluoglu (Adibelli/25.), Smentoch, Sahin, Johnson

Tore: 1:0 Akkus (3.), 2:0 Schade (6.), 3:0 Schade (18.), 3:1 Sahin (27.), 3:2 Sahin (29.), 4:2 Burkevics (76.), 5:2 Francis (87./FE), 5:3 Aydogar (90.)
TURA's Tobias Durlach im Kopfballduell mit Schiffdorfs Mentor Rama.
(Bericht und Foto: www.snoa.de)


SV Grambke-Oslebshausen - TURA Bremen   2:2

Nur zufriedene Gesichter
West-Derby zwischen SVGO und Tura bleibt ohne Sieger - 2:2 
 
Grambke. Am Ende sahen sie alle zufrieden aus: Frank Kandziora, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Grambke-Oslebshausen, sein Nachbar Ingo Klein, Coach von Tura Bremen und Manfred Klein, Turas Co-Trainer. 2:2 (0:2) stand es nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten im West-Derby auf der Sportanlage Sperberstraße.
Gastgeber SV Grambke-Oslebshausen wurde in Durchgang eins vom Aufstiegsanwärter Tura förmlich an die Wand gespielt. Meistens spielte sich das Geschehen in der SVGO-Hälfte ab. Nach knapp einer Viertelstunde zog Marcel Burkevics auf dem linken Flügel auf und davon und seine Hereingabe verwertete Jakub Keller, indem er sich um zwei SVGO-Abwehrspieler drehte und per Flachschuss Torwart Lennart Zöller überwand. Von der SVGO-Offensive war auch in der Folgezeit nur wenig zu sehen. Außer in zwei Situationen. Einmal hob Arne Dobrindt im Strafraum nach langem Pass von Marco Grahl ab, als er in Berührung mit Turas Torwart Stefan Rickborn kam. Den fälligen Foulelfmeter allerdings verschoss Nuredin Avdiji, denn Stefan Rickborn hatte die Ecke geahnt. Und Mannschaftskapitän Marco Grahl setzte einen Schlenzer knapp neben den Pfosten. Tura dagegen zementierte seine spielerische Überlegenheit noch kurz vor der Halbzeitpause durch das 2:0, was wiederum Jakub Keller markierte.
Die Wende gelang dem SVGO auf kuriose Weise. Einen Kopfball von Christopher Göllner entschärfte Stefan Rickborn eigentlich mit Hilfe einer Parade und dem Torpfosten - doch zum Entsetzen aller Turaner entschied Schiedsrichter Dennis Stahmann (SC Borgfeld) auf Tor. Nun hatten die Gastgeber Blut geleckt und wurden zusehends stärker.
Nachdem Tobias Schievelbein und der eingewechselte Selami Sor den Ausgleich noch verpasst hatten, machte es Arne Dobrindt in der 57. Minute besser. Nach dem 2:2 flog Turas Faruk Akkus mit Gelb-Roter Karte vom Platz, weil er den herausstürzenden Lennart Zöller umrannte. In Überzahl hatten Selami Sor, Kontantinos Katsanos und Arne Dobrindt durchaus noch die Chance zum SVGO-Siegtreffer, doch schließlich blieb es bei der alle zufriedenstellenden Punkteteilung.

SVGO: Zöller, Ezer, Carstens, Schievelbein, Göllner, Dobrindt, Köhnemann, N.Avdiji, Grahl, R.Avdiji (Sor/61.), Katsanos

TURA: Rickborn, Wolff, Durlach, Wulf, Müller, Sun, Berlips, Burkevics (Miri/46.), Akkus, Schade (Hamma/63.), Keller (Henke/80.)

Tore: 1:0 Keller (13.), 2:0 Keller (44.), 2:1 Göllner (51.), 2:2 Dobrindt (57.)
TURA's Daniel Müller im Duell mit Grambkes Marco Grahl (rechts).
(Foto: www.snoa.de)


TURA Bremen - SC Weyhe   2:1

Gelassener Umgang
SC Weyhe unterliegt bei Tura 1:2 
 
Weyhe. So emotional Trainer Dirk Pistol den Sieg seines SC Weyhe in der Vorwoche gefeiert hatte, so gelassen ging er diesmal mit der 1:2 (1:1)-Niederlage in der Fußball-Landesliga Bremen bei Tura Bremen um. "Ich habe geahnt, dass es schwer wird, aber wir haben schon sechs Punkte, und wenn wir alle Mann an Bord haben, wird es in der kommenden Woche wieder besser aussehen", versicherte er.
Beide Teams waren ungeschlagen, Tura ist es weiterhin. Irgendwie passte diesmal vieles nicht bei den Weyhern zusammen, die zuletzt noch eiskalt zugeschlagen und mit zwei verwandelten Freistößen für den Sieg gesorgt hatten. Und wie sich das Glück wenden kann, zeigte sich an Eike Dziuba. Der umjubelten zweifache Freistoßtorschütze, spielte in Bremen einen Rückpass zu kurz, den sich der Turaner Faruk Akkus erlief. Ralph Müller, der für den verletzten Daniel Denter im Tor stand, rannte raus, doch nach einen Pressschlag mit Faruk Akkus landete der Ball zum 2:1-Endstand im Tor (66.). Beim Angriff zuvor hatte Weyhes Simon Jamin das leere Tor nicht getroffen. "So ist das eben manchmal", meinte Pistol. Doch die Weyher Niederlage war ein Thema der gesamten Mannschaft. "Wir haben in der zweiten Hälfte extrem abgebaut", beobachtete der Coach. Mittelfeldmacher René Hanke war nur der prominenteste von einer Handvoll fehlender Akteure - und einer wie Hanke kann neben in der Bremer Landesliga noch immer den Unterschied ausmachen.
Dirk Pistol hatte seinen Mannen eine defensivere Taktik verordnet, der 20-jährge Jamin agierte als einzige Spitze. Weil Weyhe zunächst diszipliniert stand, gab es wenige Torchancen für Tura. Die Führung der Bremer durch Jakub Keller fiel nach einem Freistoß, dem "ein blödes Foul" (Pistol) vorausgegangen war (17.). "Ich hatte noch gewarnt, das wir in Strafraumnähe vorsichtig sein müssen."
Doch da Jamin seine Offensivaufgabe effektiv erfüllte, kam der SCW zum psychologisch besten Zeitpunkt zum Ausgleich. Auf Pass von Tim Eichhorn hob Jamin den Ball über den herausstürmenden Keeper ins Netz - 1:1 (44.). Aber die Weyher schienen diesen mentalen Vorteil in der Pause gelassen zu haben . . .

TURA: Rickborn, Wolff, Durlach, Wulf, Müller, Sun (Krüger/75.), Berlips, Francis, Akkus, Schade (Klein/64.), Keller (Özbek/76.)

SC Weyhe: Müller - Mosch, Eichorn, Dziuba, Bertram (Meyer/59.), Jamin, Berendt, True, Meiring (Bastiampillai/75.), Rozehnal, Barufe (Kastens/65.)

Tore: 1:0 Keller (17.), 1:1 Jamin (44.), 2:1 Akkus (66.)
Setzte einen fulminanten Freistoß in den Winkel: Jakub "Kuba" Keller (rechts)


Tuspo Surheide - TURA Bremen   5:1

Surheide: Eckstein, Kwant, Rodrigues, Jonka (Wolf/86.), Hübner (Chaib/46.), Gross, Rohra, Markmann, Rodrigues-Casanova (Tietjen/75.), Seebeck, Zentara

TURA: Rickborn, Sun, Durlach, Schade, Wulf, Wolff, Klein, Keller, Akkus, Francis (Richter/85.), Müller (Henke/73.)

Tore: 1:0 Rodrigues-Casanova (4.), 1:1 Keller (10.), 2:1 Zentara (33.), 3:1 Seebeck (38.), 4:1 Rodrigues-Casanova (53.), 5:1 Seebeck (66.)


TSV Melchiorshausen - TURA Bremen   4:0

Zu souverän, um in Gefahr zu geraten
Landesligist TSV Melchiorshausen zeigt sich von seiner Schokoladenseite - 4:0-Erfolg gegen Tura 
 
Melchiorshausen. Nach einem ungefährdeten 4:0 (1:0)-Heimsieg über den direkten Tabellennachbarn Tura Bremen hält der TSV Melchiorshausen Sichtkontakt zur Spitzengruppe in der Fußball-Landesliga Bremen. In einer bislang eher durchwachsen verlaufenen Saison zeigten sich die Gastgeber in dieser Partie von ihrer Schokoladenseite, waren spielerisch und kämpferisch überlegen und ließen den Bremern von Beginn an kaum Möglichkeiten.
Höchstens die eigene Chancenverwertung gab TSV-Trainer Markus Hoßfeld anfänglich noch Stoff zum Nachdenken. Bereits in der dritten Minute hatte Lars Behrens die Führung auf dem Fuß, scheiterte nach Vorarbeit von Tim Cohrs jedoch an Gäste-Torwart Stefan Rickborn, der mit spektakulärer Fußabwehr parierte. Wenige Minuten später hatte Tim Cohrs nach feiner Zuarbeit seines Bruders Felix selbst beste Einschussmöglichkeiten, wählte aber die schlechteste und verfehlte das Tor knapp. Neun verpasste Großchancen standen auf des Trainers Mitschrift, als Lars Behrens (33.) eine Flanke von Nils Ruscher mit der Brust annahm und den Ball flach zur 1:0-Führung ins untere Toreck schob.
Mit diesem knappen Ergebnis ging es in die Kabine, und obwohl seine Jungs bis dahin recht verschwenderisch mit ihren Torchancen umgegangen waren, blieb Markus Hoßfeld die Ruhe selbst: "Wir standen heute so souverän, waren drückend überlegen, da war zu keiner Zeit die Gefahr, dass wir etwas anbrennen lassen", ließ der Trainer nach 90 Minuten wissen. Tatsächlich änderte sich der Spielverlauf nach der Pause nicht, nur die Treffsicherheit der Gastgeber nahm zu. Allerdings begünstigt durch zwei Elfmeterpfiffe: Zunächst behielt Oliver Riekers (58.) nach einem Foul an Lars Behrens vom Punkt aus die Nerven und erzielte das 2:0. In der 70. Minute übernahm dann Lars Behrens selbst den Vollzug eines Strafstoßes und erhöhte auf 3:0. Zuvor war Tim Cohrs im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt worden.
Das schönste Tor des Tages blieb dem erst nach 79 Minuten eingewechselten Marc Tegge (89.) vorbehalten. Tegge setzte im Mittelfeld zu einem beherzten Sololauf durch die gesamte Bremer Abwehr an und gab schließlich Gäste-Keeper Stefan Rickborn mit einem unhaltbaren Lupfer zum vierten Mal das Nachsehen.
Bis auf einen abgefälschten Schuss, den Melchiorshausens Schlussmann Sascha Kleemann mit einer Glanzparade aus dem Winkel fischte, ließ die neuformierte Abwehr der Gastgeber kaum gegnerische Chancen zu. "Auch in dieser Höhe", bilanzierte Markus Hoßfeld nach der Partie die Leistung seines Teams, "war der Sieg absolut verdient". Die rund 100 Zuschauer konnten dem Trainer nur zustimmen.

Melchiorshausen:
Kleemann, Byrger, Kieselhorst (Heise/86.), Sternke, T. Cohrs, Kucharski, Ruscher (Tegge/79.), F. Cohrs, Behrens (Schröder/86.), Riekers, Licht

TURA: Rickborn, Sun, Durlach, Wolff, Klein, Akkus, Francis, Hamma (Schade/63.), Özbek (Krüger/76.), Müller, Richter

Tore: 1:0 Behrens (33.), 2:0 Riekers (58./FE), 3:0 Behrens (70./FE), 4:0 Tegge (89.)


TURA Bremen - FT Geestemünde   0:4  

TURA: Rickborn, Sun, Durlach, Schade (Hamma/70.), Wulf, Henke, Keller (Miri/37.), Akkus, Richter (Klein/70.), Francis, Müller

FTG: Stelljes, Mannott, Gusic, Giese, Kimmel, Buchwald (Perokovic/52.), Ismail (Baffoe/70.), Garms, Richter, Rubow (Adamski/63.), Specketer

Tore: 0:1 Buchwald (16.), 0:2 Buchwald (32.), 0:3 Kimmel (58.), 0:4 Perokovic (69./FE)


FC Oberneuland II - TURA Bremen   2:6

FCO II: Kück, Kaars, Zbrzyzny, Gawronski, R.Liebschwager (Sperling/23.), Yücel, Janssen, Trawally (Taha/60.), Hainsfurth, W.Liebschwager (Hartmann/61.), Kriewitz

TURA: Kozulcali, Sun, Durlach, Schade (Özbek/70.), Wulf, Wolff, Keller (Miri/71.), Francis, Krüger, Burkevics (Henke/71.), Hamma

Tore: 0:1 Keller (6.), 0:2 Keller (13.), 0:3 Hamma (45.), 0:4 Hamma (68.), 0:5 Francis (69.), 1:5 Taha (79.), 1:6 Özbek (82.), 2:6 Yücel (85.)


TURA Bremen - SC Lehe-Spaden   6:4

TURA: Kozulcali, Sun, Durlach, Schade (Özbek/46.), Wulf, Wolff, Keller (Klein/75.), Krüger, Francis (Akkus/20.), Burkevics, Hamma

Lehe-Spaden: Willmann, Temmen, Glaß, Hennings (Hasanpahnic/60.), Buchholz, Wiegratz, Winkler, Rempe, Krupp, Apholz, Schäfer

Tore: 1:0 Krüger (9.), 1:1 Schäfer (15.), 2:1 Hamma (22.), 2:2 Krupp (41.), 3:2 Schade (45.), 4:2 Hamma (55.), 5:2 Özbek (63.), 5:3 Schäfer (74.), 6:3 Durlach (82.), 6:4 Krupp (84.)


ATSV Sebaldsbrück - TURA Bremen   5:1

Sebaldsbrück: Mergard, Engelhardt, Sperling, Kaya, Celik (Beck/81.), Imren (Lassey/60.), Bockfeld, Sönmez (Cakir/57.), Kenneweg, Fernandez-Plücks, Derin

TURA: Kozulcali, Sun, Durlach, Schade (Klein/46.), Wulf, Wolff, Keller, Akkus, Krüger (Müller/49.), Francis (Özbek/66.), Hamma

Tore: 1:0 Celik (21.), 2:0 Kenneweg (30.), 3:0 Fernandez-Plücks (52.), 4:0 Fernandez-Plücks (60.), 4:1 Akkus (66.), 5:1 Fernandez-Plücks (90.)


TURA Bremen - TSV Grolland   2:2

TURA: Kozulcali, Sun, Durlach, Schade (Miri/76.), Wulf, Wolff, Keller, Akkus, Krüger (Richter/46.), Francis, Hamma

Grolland: Vayvalako, Zapf, Meints, Häusler, Witt, Hoopmann (Nezirovic/87.), Schulz, Gencer, Toski, Demirci (Köksal/82.), Altintas

Tore: 1:0 Keller (13.), 1:1 Gencer (55.), 1:2 Toski (62.), 2:2 Akkus (83./FE)


OT - TURA Bremen   5:2

OT: Griesbach, Behncke, Schmidt, Glowka (Pede/46.), Ciszewski (Tümkaya/41.), Wittforth, Wengler, Geisler, Tetik (Fibich/46.), Seupt, Pross

TURA: Kozulcali, Sun, Durlach, Wulf, Keller (Schade/46.), Francis, Berlips (Klein/68.), Özbek (Sagahai Biria/46.), Hamma, Richter, Kleinert

Tore: 0:1 Kleinert (9.), 1:1 Durlach (17./ET), 2:1 Ciszewski (35.), 3:1 Pede (73.), 3:2 Kleinert (78.), 4:2 Pede (88.), 5:2 Durlach (90.+1/ET)


TURA Bremen - KSV Vatan Spor   1:2

Vatan dreht 0:1 in Derbysieg

Vatan ist neuer Platzhirsch auf der BSA Gröpelingen. Mit einem 2:1 (0:1) "Auswärts-" - Derbysieg konnte der KSV Vatan Spor die Punkte von Tura Bremen entführen, verschlief dabei aber den ersten Durchgang komplett. "Wir müssen uns immer erst ein Gegentor einhandeln, bevor wir überhaupt aufwachen", haderte Vatan Coach Hakan Aksoy noch in der Halbzeitpause mit der Einstellung seiner Truppe. "Wir spielen hier ein Derby, da muss ich normalerweise keinen mehr motivieren, da muss ich einfach heiß sein!". Genau das waren die Vatanesen in der ersten Halbzeit überhaupt nicht und Tura erspielte sich verdientermaßen die Pausenührung durch Tobias Durlach in der 23. Minute. Die deutliche Halbzeitansprache von Aksoy zeigte Wirkung, so dass die Partie im zweiten Durchgang noch durch Deniz Emami (61.) und Erhan Akgün (63.) per Doppelschlag gedreht wurde. Bunt wurde es auch noch zum Ende der Partie. Als sich die Gemüter zum Ende immer weiter erhitzten, schickte Schiedsrichter Simon Rott Ziwar Sun und Yasin Bilgin in der 90. Minute noch wegen Unsportlichkeiten vom Platz.

TURA: Kozulcali, Sun, Durlach, Wulf, Keller, Francis, Krüger, Burkevics (Klein/70.), Hamma (Wolff/85.), Müller, Berlips (Özbek/82.)

Vatan: Sacma, Ouedraogo, Bilgin, Atasoy (Emami/57.), Akgün (Turgay/85.), Durmus (Kopar/62.), Albayrak, Cicek, Ugur, Yavuz, Coskun

Tore: 1:0 Durlach (23.), 1:1 Emami (61.), 1:2 Akgün (63.)
Hier im Zweikampf, in der Schlussphase flogen sie mit Rot vom Platz: Vatans Yasin Bilgin (Mitte) und Ziwar Sun.
(Bericht und Foto www.snoa.de)


SV Grohn - TURA Bremen   5:3

Vorlage Tanski, Tor Öksel
Traumduo des SV Grohn lässt sich beim 5:3 gegen Tura dreimal feiern 
 
Grohn. Wechselhaft wie im bisherigen Saisonverlauf präsentierte sich Fußball-Landesligist SV Grohn in den gestrigen 90 Minuten gegen Tura. Bis zum Stande von 5:1 zeigten die "Husaren" ein ordentliches Spiel mit etlichen schön anzusehenden Kombinationen. In der verbleibenden halben Stunde ging jegliche Ordnung verloren, das Aufbauspiel hatte diesen Namen nicht mehr verdient und die ihre Chance witternden Turaner verkürzten noch zum 3:5-Endstand.
Nach dem 1:5 gegen Weyhe und dem folgenden 2:4 gegen Tuspo Surheide waren die Grohner sichtlich um Rehabilitation bemüht. Und das Bemühen konnte sich sehen lassen. Disziplin, Engagement und Spielfreude wurden zu einer Mixtur, die Tura einerseits nicht viel gestattete und andererseits die anfällige Abwehrkette immer wieder aus den Angeln hob.
Heumann nach hinten versetzt Während in der Grohner Viererkette Offensivmann Dirk Heumann debütierte und sich dort als ballsicherer Aufbauspieler auf Anhieb für weitere Einsätze empfahl (Trainer Juan Schrader: "Das muss kein einmaliger Versuch gewesen sein"), glänzten davor Regisseur Dennis Tanski und Torjäger Elvan Öksel. Immer wieder hieß es: Vorlage Tanski, Chance Öksel. Und dreimal hieß es: Vorlage Tanski, Tor Öksel. So auch bereits in der fünften Minute. Dennis Tanski hob den Ball über die Abwehrkette, Elvan Öksel verwandelte nach langgezogenem Sprint.
Da die "Husaren" trotz bester Möglichkeiten nicht nachlegten, glichen die Turaner aus. Tobias Durlach entwischte Savas Kaleli, der sich dabei am Fuß verletzte und ausschied, und überwand den später mehrmals glänzend parierenden Marco Hampel per sehenswerten Heber - 1:1 (26.).
Ein Geschenk brachte Grohn auf die Siegerstraße zurück. Turas Keeper Ersin Riza Kozulcali und Daniel Müller standen sich gegenseitig im Wege, und Ayhan Yazgi traf ungehindert zum 2:1 (31.). Freistoßflanke Dennis Tanski, Kopfball am langen Pfosten von Elvan Öksel - zwei Minuten vor der Halbzeit sorgte das Grohner Traumduo für das 3:1.
Nach dem 4:1 (55.) von Elvan Öksel musste Dennis Tanski an der Seitenlinie bei Juan Schrader antreten - der Vorbereiter wurde für seinen nächsten Zuckerpass persönlich per Handschlag und Schulterklopfen beglückwünscht. Nach einem schulmäßigen Konter mit Abschluss von Dimitrios Tsaknakis (5:1/56.) quittierten die "Husaren" dann allerdings den Dienst und kamen nach dem 2:5 durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jakub Keller (60.) und dem 3:5 nach einer Direktabnahme von Tobias Richter (76.) unnötigerweise noch in Bedrängnis.
"Wir bleiben oben dran. Aber jetzt kommen die ganzen Großen", blickte Juan Schrader nach den letzten 30 Minuten von gestern mit durchaus gemischten Gefühlen auf die bevorstehenden Spiele gegen FT Geestemünde, FC Oberneuland II, SC Lehe-Spaden und ATSV Sebaldsbrück.

Grohn: Hampel, Tanski, Dederer, Heumann, Yazgi (Wagner/34.) (Kujawa/75.), Krail, Tzaknakis, Öksel, Akyildiz, Bachmann, Kaleli (Pfeifer/29.)

TURA: Kozulcali, Durlach, Schade (Keller/46.), Wulf, Wolff, Francis (Burkevics/46.), Krüger, Hamma, Müller, Richter, Berlips (Özbek/64.)

Tore: 1:0 Öksel (5.), 1:1 Durlach (26.), 2:1 Yazgi (29.), 3:1 Öksel (42.), 4:1 Öksel (54.), 5:1 Tzaknakis (56.), 5:2 Keller (64./FE), 5:3 Richter (77.)
Fatih Akyildiz, der aus der Abwehr ins Mittelfeld rückte, bereitete gestern gegen Tura (hier mit Marc Wolff) den fünften Treffer des SV Grohn vor.


TURA Bremen - TSV Lesum   2:4

Bigpoints werden auswärts eingesammelt
Youness Arib beim 4:2 des TSV Lesum-Burgdamm gegen Tura zweifacher Torschütze gegen seinen Ex-Verein 

Lesum. Das war der zweite wichtige Auswärtserfolg des TSV Lesum-Burgdamm nacheinander in der Fußball-Landesliga. Dem Sieg beim SC Weyhe folgte ein 4:2 (2:1)-Erfolg bei Tura, einer Mannschaft die ebenfalls im Tabellenkeller steckt. Die Lesumer haben die Abstiegsränge der Liga nun wieder verlassen. Ob jetzt endlich die angepeilte Serie gestartet werden kann, muss das nächste Spiel zeigen, da geht es allerdings zu Hause gegen das Spitzenteam der FT Geestemünde.
"Wir haben immer wieder Probleme, wenn wir direkt aus der Kabine kommen", ärgerte sich Frank Dahlenberg. Wieder einmal kassierte der TSV Lesum-Burgdamm zwei Gegentore direkt zu Beginn und direkt nach der Halbzeit. Allerdings egalisierten die Nordbremer den Führungstreffer von Tura aus der fünften Minute recht schnell. Youness Arib traf schon in der 13. Minute zum Ausgleich ins Netz. "Der ehemalige Turaner war hochmotiviert und hat unser Spiel immer wieder angekurbelt", freute sich Frank Dahlenberg. Auch für den Lesumer Führungstreffer war Youness Arib verantwortlich (24.).
Dann erzielten die Gäste kurz vor der Halbzeit einen Treffer, rannten zur Eckfahne zum kollektiven Jubel und wurden spät enttäuscht. Schiedsrichter Hidir Emen (SC Schiffdorferdamm) hatte eine Abseitsstellung erkannt. "Da wäre Tura erlegt gewesen", mutmaßte Frank Dahlenberg rückblickend. So blieb die Partie aber offen, und die Gastgeber kamen wie erwähnt kurz nach Wiederbeginn zum Ausgleich.
Nun stellte sich die Frage, ob die Lesumer die Köpfe hängen lassen würden. Sie taten es nicht. Gerade die etablierten Kräfte um Bastian Haskamp sowie der nach seinen Bänderproblemen wieder genesene Matthias Nadolski zeigten positiven Willen. Mit einigem Glück bei Turaner Kontern ausgestattet, spielte Lesum mutig nach vorne und wurde in der 73. Minute durch das 3:2 von Fikri Cam belohnt. Wie schon beim ersten Lesumer Treffer kombinierten die Gäste schön über die Außenbahn und schlossen freistehend in der Mitte ab. Tura machte nun auf und brachte viele Bälle hoch in den 16-Meter-Raum der Lesumer. Die sorgten dann in der 88. Minute durch Ahmet Kale endlich für die Entscheidung. Zuvor hatten Ahmet Kale, der alleine durch war, und Jim Bögershausen bereits Tormöglichkeiten zum 4:2 vergeben.
"Nach dem Negativerlebnis vom vergangenen Wochenende braucht man auch mal solch einen Arbeitssieg", meinte Frank Dahlenberg. "Letztlich hat sich die Mannschaft durchgesetzt, die mehr gearbeitet und investiert hat.

TURA: Kozulcali, Durlach, Schade (Berlips/80.), Wulf, Klein, Krüger, Wolff, Burkevics, Hamma (Keller/69.), Özbek (Francis/46.), Richter

Lesum: Burghardt, Ruhe, Helfers, Diallo, B.Haskamp (Boehmer/83.), van Koll (Azimi/63.), Cam, M.Haskamp (Kale/35.), Nadolski, Bögershausen, Arib

Tore: 1:0 Schade (5.), 1:1 Arib (13.), 1:2 Arib (24.), 2:2 Krüger (47.), 2:3 Cam (73.), 2:4 Kale (88.)
Youness Arib (am Ball) war für den TSV Lesum-Burgdamm der Matchwinner. Der ehemalige Turaner erzielte gegen seinen Ex-Verein zwei Treffer und
hatte somit maßgeblichen Anteil am 4:2-Erfolg der Nordbremer.