"HUSAREN" MIT DEN KRÄFTEN AM ENDE 0:6-Packung gegen Tura / Sechs Spiele in acht Tagen
GROHN. Sechs Spiele binnen acht Tagen - das war auch für den zuletzt auf einer Erfolgswelle schwimmenden SV Grohn einfach zu viel: Mit der 0:6 (0:2)-Niederlage gegen den Verbandsligisten Tura Bremen bekam der Nordbremer Landesligist in der 2. DFB/Rolandpokalrunde gestern an der Schönebecker Straße seine Quittung dafür. Außerdem verloren die "Husaren" auch noch ihren Defensivspieler Engin Durak, der von Schiedsrichter Alexander Jugel (ATSV Sebaldsbrück) bereits in der 13. Minute die umstrittene Rote Karte wegen Nachtretens gesehen hatte. Auf den Rängen war allenfalls ein Draufhalten registriert worden. Nach Florindo Makiesse und Advar Nergiz war Engin Durak schon der dritte Akteur des SV Grohn, der in der Vorbereitung "Rot" gesehen hat. Zu diesem Zeitpunkt lagen die kräftemäßig auf dem Zahnfleisch gehenden Platzherren aber bereits mit 0:2 zurück. Die sich häufenden Patzer der Abwehr um den erst mit langer Anlaufzeit stärker werden Libero Matthias Günther wurden durch zwei Treffer (9./13.) von Yves Adi, der von Tobias Durlach und Human Sadrnafisy bedient worden war, bestraft. Die Art und Weise, wie die müden Grohner auftraten, ließ bei Trainer Torben Reiß die Alarmsirenen schrillen. Ab sofort ging es in erster Linie nur noch um Schadensbegrenzung. Das gelang bis zu Pause, und zudem besaßen Matthias Günther (27./42.) und Issam El-Madhoun (36.) sogar Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. Nach dem Wechsel spielte Tura die Vorteile in Sachen Laufstärke, Dynamik und Robustheit weiterhin konsequent aus und erhöhte durch Treffer von Timur Cekli (58.), Bernd Wollny (65./88.) und Blejrim Rexhepi (70.) zum 6:0-Endstand. Vor allem in der Schlussphase hieß es dabei immer öfter allein gegen alle: Immer wieder verhinderte Schlussmann Andreas Balzer, bei dem sich die fünf Partien von der Blumenthaler Sportwoche Tage naturgemäß nicht so auswirkten wie bei den Feldspielern, weitere Treffer. Darunter auch einen von ihm an Bernd Wollny verschuldeten und Patrick Sieler getreten Strafstoß. "Montag ist trainingsfrei, Dienstag werden die Wunden geleckt", erklärte Grohns Trainer Torben Reiß, der Verständnis dafür zeigte, dass seine entkräfteten Spieler nach dem frühen 0:2-Rückstand und dem langen Unterzahlspiel die Köpfe hängen ließen.
Grohns Jens Otremba (links),hier im Zweikampf mit Turas Tobias Durlach,"bettelte" beim 0:6 gegen Tura förmlich um die Gelb-Rote Karte - und bekam sie folglich 5 Minuten vor Schluss auch noch.
FC Burg - TURA Bremen 3:6 n.E.
WOLLNY UND PETKA FÜHREN TURA ZUM SIEG Burg verliert Elfmeterschießen und bangt um Steinbusch
BURG. Der zur Pause eingewechselte Antreiber Bernd Wollny und Torhüter Axel Petka waren beim nach Elfmeterschießen mit 6:3 (2:2) gewonnenen DFB/Rolandpokalspiel beim Verbandsliga-Klassengefährten 1. FC Burg die Matchwinner von Tura Bremen. Wollny hauchte dem Team von Holger Zander nach dem 0:2-Pausenrückstand Leben ein und bereitete das 2:2 per Freistoß vor, Petka wehrte Strafstöße von Mirko Heyne und Kai Herrmann ab. Die im ersten Abschnitt stark auftrumpfenden Burger, deren Abwehrkette 45 Minuten lang keine Chance zuließ und die mit Oliver Boldt und dem erstmals mitwirkenden Neuzugang Amos Williams vor allem auf der rechten Seite Akzente setzten, schieden aber nicht nur unter dem Strich unglücklichen aus, sondern wurden auch erneut vom Verletzungspech heimgesucht. Torhüter Sascha Steinbusch humpelte mit einer Knöchelverletzung nach einer halben Stunde vom Feld, Oliver Boldt musste eine Minute vor Schluss mit einer Rückenverletzung in die Kabine getragen werden. "Die Verletzung von Sascha hat bei uns in der Abwehr für Unruhe gesorgt, und Tura hat mit der Hereinnahme von Bernd Wollny zudem Oberwasser bekommen", erklärte Burgs Trainer Frank Kandziora nach dem Abpfiff. "Die erste Hälfte und die letzten 15 Minuten machen mir allerdings Mut", gewann er dem verlorenen Drittrundenspiel aber auch etwas Positives ab. Als "sehr enttäuschend" bezeichnete Holger Zander Turas Vorstellung im ersten Abschnitt. Immer wieder musste er Fehlpässe im Aufbau und eine fehlende Präsenz seiner Mittelfeldreihe registrieren. Ganz anders die Burger. Thomas Lange in zentraler Position und der über den Barnstorfer SV und Bremer SV beim 1. FC Burg gelandete Amos Williams, der immer wieder die Flügel wechselte, diktierten das Spiel. So verwunderte der Führungstreffer (10.) von Oliver Boldt, der nach einer Kopfballverlängerung von Arno Kloos vollstreckte, nicht. Der von links in die Mitte hereinziehende Amos Williams legte aus 20 Metern das verdiente 2:0 (27.) nach. Nach dem Wiederanpfiff geriet die Burger Hintermannschaft ins Schwimmen, Yves Adi war im Anschluss an eine Ecke von André Scheffer und nach einem Freistoß von Bernd Wollny zweimal der Nutznießer und glich zum 2:2 (51./67.) aus. Bernd Wollny (69.) und Burgs Kai Herrmann (84.) hatten Pech, der Querbalken verhinderten den Sieg ihrer Mannschaften vor dem Elfmeterschießen.
André Scheffer (rechts), hier im Zweikampf mit Burgs Kapitän Mirko Heyne, bereitete mit einem Eckball Turas wichtigen 1:2-Anschlusstreffer vor.
Lüssumer TV - TURA Bremen 0:1
TURAS SIEGTREFFER IN DER NACHSPIELZEIT Verbandsliga-Aufsteiger nimmt beim Lüssumer TV nach erschreckend schwachem Spiel glücklich drei Punkte mit
LÜSSUM. Willkommen im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga - Lüssumer TV und Tura Bremen! Wenn man nach dem gestrigen 0:1 (0:0), wenn man schon nach dem ersten Punktspieltag dieses Fazit ziehen muss, wird klar, welche Qualitäten diese Partie bot. Mit den gezeigten Leistungen werden es beide Teams schwer haben, die Klasse zu halten. Es war ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Selbst ein Punkt im Falle eines Unentschiedens wäre eigentlich schon zu viel gewesen. Dass die Gäste, nach einem Jahr Landesliga zurück in der höchsten Bremer Klasse, sogar drei Zähler mit nach Hause nehmen durften, bezeichnete auch Tura-Trainer Holger Zander als glücklich und bestätigte: "Das war schwaches Niveau. Aber nur gegen Teams wie Lüssum können wir Punkte holen." Glück hatte Zander auch beim Einwechseln, denn Stürmer Yves Adi, eigentlich angeschlagen, sollte noch geschont werden. Doch er spielte ab der 65. Minute und machte das entscheidende 1:0 für die Gäste in der Nachspielzeit. Die Lüssumer bekamen den Ball nicht aus dem 16-er, das nutzte Adi mit einem Schuss in den linken Winkel aus. Torwart Torben Kuhn, der allein in der Schluss-Viertelstunde drei glasklare Tura-Chancen vereitelt hatte, traf keine Schuld. Der Neuzugang aus Berne war noch einer der Besten seines Teams, selbst wenn auch ihm ein Abschlag weit ins Seiten-Aus unterlief. Doch solche und ähnliche Patzer seiner Mitspieler passten gestern ins Bild. Fehlpässe, Stockfehler, Querschläger und, und, und - die ganze Palette halt. Ballverluste oft schon in der eigenen Hälfte. Übrigens bei beiden Teams. Dass die Kugel mal über mehr als zwei Stationen lief, es hatte Seltenheitswert. Dennoch stellte sich LTV-Coach Edu Yakan vor seine Mannschaft und sagte: "So schlimm fand' ich es gar nicht. Es war halt das erste Spiel, da sind alle nervös." Aber auch der Fußballlehrer räumte ein: "Nach vorne fehlte uns die Durchschlagkraft." Seine beiden Stürmer Björn Wolf sowie - jeweils eine Halbzeit - Dennis Nukic und Özgür Kara waren praktisch auf sich allein gestellt, ohne Unterstützung aus dem Mittelfeld. Klar, hier fehlte jemand wie der noch verletzte Dimitrios Tsaknakis, der das Spiel nach vorn treiben kann. Auch Peter Schmidt (Urlaub) wurde in der Offensive schmerzlich vermisst. Für die Abwehr traf das auf Stephan Claespeter zu. Ohne diese drei erfahrenen "Säulen" hatte es die junge LTV-Mannschaft natürlich schwer, bis Abpfiff wenigstens ein 0:0 zu halten. "Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken", versuchte Yakan zu beruhigen. Die erste Halbzeit hatte zwar auch nicht viel mehr zu bieten als ein Hoch-und-runter-Spielen zwischen den beiden Strafräumen. Ein paar Chancen gab es aber auch für den Lüssumer TV. Yavuz Tunc zum Beispiel machte vor, wie es gehen muss (27.). Nach einem schnellen Lauf über die rechte Außenbahn mit anschließender Flanke brannte es prompt im Tura-Sechzehner. Im Abschluss hatte Fatih Akyildiz allerdings Pech, er scheiterte an Gäste-Torwart Axel Petka. Solche strukturiert vorgetragenen Angriffe gab es viel zu selten.
Da half kein Halten und kein Stochern: Der Lüssumer TV verlor beim Punktspielauftakt gegen Aufsteiger Tura Bremen (grüne Trikots) mit 0:1.
TSV Heiligenrode - TURA Bremen 1:3
TRAINER MARCO RÖSCH TROTZ POKAL-AUS HELLAUF BEGEISTERT Underdog Heiligenrode zeigt beim 1:3 gegen Tura tolle Leistung
HEILIGENRODE. "Das war wieder eine tolle Leistung", schwärmte Marco Rösch. Auch wenn der dritte Kraftakt,den man trotz 25°C und saftigem Grün auf dem Nebenplatz wiederum auf Schlacke austrug,nicht mehr von Erfolg gekrönt war, zollte der Trainer des TSV Heiligenrode seinem Team nach dem 1:3 (1:1)-Aus in der vierten Runde des DFB/Rolandpokal gegen den Verbandsligisten Tura Bremen ein hohes Lob. "Wir können uns wahrlich mit Stolz geschwellter Brust verabschieden. Ich bin begeistert." Der nur in der Kreisliga B ansässige Underdog schien seinem Ruf als Pokalschreck erneut gerecht werden zu können,denn Radenko Zoric (17.) brachte den Gastgeber überraschend in Front. Dem Treffer vorausgegangen war ein langer Einwurf, den Lars Meyer per Kopf verlängerte. "Hundert Mal geübt", so Rösch. Fast hätte Zoric sogar noch das 2:0 nachgelegt, als er frei vor dem Torwart auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. "Nicht auszudenken, wenn das 2:0 gefallen wäre", meinte Rösch. Der Trainer hatte sich das Trikot selber übergestreift und den Liberoposten eingenommen. "Mit Markus Koch hätte ich zwar einen Libero gehabt, aber da der berufsbedingt für viele Wochen ausfällt, sind die Spieler an mich heran getreten. Und das konnte ich schlecht Nein sagen", so Rösch über sein Comeback. Auch in den Punktspielen dürfte der Libero zunächst Marco Rösch heißen. Nach dem Ausgleich der Gäste (durch André Scheffer), die aus ihrer klaren spielerischen Überlegenheit nur wenig Kapital schlagen konnten und ihr Heil schon in Weitschüssen suchten, hielt Heiligenrode das 1:1 immerhin bis zur 77. Minute. Dann erzielte der eingewechselte Achim Boss die Führung der Bremer Gäste. Danach brachte Heiligenrode den haushohen Favoriten, der allerdings auch zwei Holztreffer beklagte, noch in arge Verlegenheit. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit durch den ehemaligen Brinkumer Bernd Wollny. "Den Spielmacher hatte Nico Herzog sonst sicher im Griff", stellte Rösch fest.
TURA Bremen - FC Oberneuland 2:7
NACH EINER STUNDE EINGEBROCHEN Drittes Milakovic-Tor demoralisiert TuRa / Oberneuland feiert nächsten Kantersieg
BREMEN. Sie spielten gut, hielten zunächst mit und schossen auch ein Tor gegen den Favoriten. Dass TuRa Bremen am Ende seine Heimpartie in der Fußball-Verbandsliga mit 2:7 (1:2) gegen den FC Oberneuland verlieren sollte, zeichnete sich erst spät ab. Genau genommen in der 58. Minute, als Aleksander Milakovic aus 23 Metern sein drittes Tor zum 4:1 für den FCO erzielte. Mit einem Doppelschlag war die Partie gegen TuRa gelaufen und für die Gäste der Weg zu einem Kantersieg geebnet. Vielleicht mussten das Zander-Team in dieser Phase auch der guten ersten Halbzeit Tribut zollen. Denn dass TuRa dem Gegner spielerisch unterlegen war, machte die Mannschaft vor allem durch hohe Laufbereitschaft wett. Auf diese Weise kaufte sie dem FCO den Schneid ab, war zumindest eine halbe Stunde lang ein ebenbürtiger Gegner. Letztendlich war es kein Zufall, dass Milakovic den Führungstreffer für Oberneuland mit einem Freistoß aus 17 Metern erzielte. Die gute Phase der Gastgeber endete erst, als Tobias Durlach wiederholt die Chance zum Ausgleichstor ungenutzt verstreichen ließ. Der Kapitän hatte erst aus 14 Metern vergeben (30.), anschließend reagierte FCO-Keeper Tammo Feuerherdt prächtig (33.). "Wir hatten schon Respekt, aber davon hat man in der ersten Halbzeit eigentlich nichts gesehen", fasste Durlach das Geschehen treffend zusammen. Obwohl den Gästen ein Treffer durch Kucevic wegen angeblichen Abseits aberkannt wurde (36.), war Oberneulands Trainer Firat Aktas zur Halbzeit alles andere als zufrieden. Was er seinen Spielern in einer lautstarken Ansprache in der Kabine auch deutlich machte. "Ich hatte schon daran gedacht, morgen trainieren zu lassen", sagte Aktas nach dem Spiel. Seine Mannschaft ersparte sich die zusätzliche Einheit jedoch, weil sie im zweiten Durchgang aus ihren besseren fußballerischen Voraussetzungen Kapital schlagen konnte. Symptomatisch der Treffer zum 1:5: Der eingewechselte Aksoy spielte die inzwische demoralisierte TuRa-Deckung schwindelig und legte für den freistehenden Kucevic auf. Nun hatte der FCO den am Mittwoch errungenen Rolandpokal-Kantersieg gegen den BSV verarbeitet und begriffen, dass jedes Spiel mit einem 0:0 beginnt. "Nach einem 6:0 ist das nächste Spiel reine Kopfsache", befand Aktas. TuRa dagegen wurde unter Wert geschlagen, hat sich die hohe Niederlage aber selbst zuzuschreiben. Tore: 1:0 Otten (2.), 1:1 Schönijahn (10.), 1:2 Milakovic (23.), 1:3 Milakovic (56.), 1:4 Milakovic (58.), 1:5 Kucevic (70.), 1:6 Kucevic (72.), 2:6 Durlach (88.) und 2:7 Kucevic (90.)
KSV Vatan Spor - TURA Bremen 3:4
TURA GEWINNT DERBY GEGEN VATAN MIT 4:3
BREMEN. TURA gewann gestern Abend das Derby gegen Vatan mit 4:3 (2:2). Turbulent wurde es auch in der Schlussphase des Derbys zwischen Vatan Spor und TURA: Beim Stand von 3:3 lief Vatans Torjäger Musa Ermek zwei Mal (89., 90.) auf das Tor des Gegners zu, scheiterte aber im Abschluss. Als sich dann alle aufs Elfmeterschießen eingestellt hatten, gelang Yves Adi der umjubelte Siegtreffer für TURA (90.+2). Womit der eingewechselte Stürmer endgültig zum Matchwinner avancierte, denn Adi hatte bereits den Ausgleich zum 3:3 für die Gäste erzielt (81.). Die vermeintliche Schlüsselszene passierte in der 31. Minute: Erst sah Vatans Sherif Daghar die gelbe Karte für ein Foul und gleich anschließend - weil er nicht genug Abstand zum Freistoßschützen hielt die gelbrote Karte. "Wir sind nicht beliebt bei den Schiedsrichtern", kommentierte Vatans Trainer Helmut Klußmann die Szene. Zuvor hatte Fatih Sahin die Gäste mit einem Eigentor in Führung gebracht (12.), Musa Ermek mit einem Handelfmeter (18.), Bernd Wollny für TuRa (29.) sowie ein Treffer von Ay (40.) besorgten den Pausenstand. Nach Ermeks Konter zum 3:2 für Vatan (75.) folgte der Auftritt von Yves Adi.
SC Vahr-Blockdiek - TURA Bremen 1:4
NEULING TURA ZEIGT SICH GUT ERHOLT
BREMEN.Aufsteiger Tura spielte von Beginn an frech auf und kam durch Sadrnafisy mit einem von Wollny noch leicht abgefälschten Schuss bereits in der elften Minute zum verdienten 1:0. Das 2:0 erzielte Adi nach einem gewonnnen Sprintduell (20.). Die schwachen Gastgeber gerieten vor der Pause von einer Verlegenheit in die andere und kassierten auch noch das 0:3 durch Schönijahn (41.) und das 0:4 durch Wollny (67.), ehe Yildirim wenigstens der Ehrentreffer gelang (72.). Vahrs Viktor Schlak handelte sich Gelb-Rot ein (85.).
TV Sottrum - TURA Bremen 3:6
SOTTRUMS RUMPFELF SCHEIDET AUS Presse-Super-Cup: Abstimmungsprobleme beim 3:6 gegen Tura
SOTTRUM. Bereits in der ersten Runde imFußball-Presse-Super-Cup musste Bezirksligist TV Sottrum die Segel streichen. Auf eigenem Platz unterlag die Mannschaft von Trainer Bernd Oberbörsch Tura Bremen sang- und klanglos mit 3:6 (0:3). Oberbörsch musste gegen den Bremer Verbandsligisten allerdings eine Rumpfelf auflaufen lassen, da neben etlichen Langzeitverletzten auch noch kurzfristig Torwart Jan Kruse, Abwehrchef Sven Rosebrock und Stürmer Thore Urban ausfielen.Tura hatte die Ausfälle von Wollny,Kirchhoff,Altunok,Scheffer und Stammkeeper Petka zu beklagen. "In der Abwehr spielten zum ersten Mal Daniel Rathjen, Dennis Ritter und Claas Hüsing zusammen. Kein Wunder, dass es da noch Abstimmungsprobleme gab", analysierte Oberbörsch die letztlich einseitige Partie. Bereits in der vierten Minute klingelte es nach einem Heber von Yves Adi das erste Mal im Tor von Ersatzkeeper Nico Wolf, der sich nach Meinung von Oberbörsch ansonsten aber "gut aus der Affäre gezogen hatte". Sottrum versuchte anschließend mehr Druck auf den Gegner auszuüben, was allerdings misslang. Ballverluste in der 25. und 38. Minute führten jeweils zu Kontern und zu zwei weiteren Gegentreffern durch Bljerim Rexhepi. Trainer Oberbörsch: "Absolut unnötige Tore." Auch kurz nach der Halbzeitpause das gewohnte Bild. Einen erneuten Konter der Bremer konnte Claas Hüsing zwar dieses Mal stoppen, allerdings zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Die Folge: Das 4:0 durch Sadrnafisy. Claas Hüsing (72.) und zwei Mal Torben Wiebe (58., 90.) konnten sich im Anschluss zwar auch noch für den TVS in die Torschützenliste eintragen, doch erfreulicher wurde der Abend für die Sottrumer nicht mehr, da Tura Bremen durch Sadrnafisy (65.) und Sieler (86.) noch zwei weitere Treffer nachlegen konnte.
TURA Bremen - Habenhauser FV 0:4
KEIN SCHÖNER TAG FÜR TURA Gegen Habenhauser FV vier Gegentore und zwei Platzverweise
GRÖPELINGEN. Es gibt Tage, an denen irgendwie alles schief läuft. Genau einen solchen erwischte Verbandsliga-Neuling Tura Bremen bei der 0:4 (0:1)-Niederlage gegen den Habenhauser FV. Nicht nur über die ganz schwache Vorstellung seiner Mannschaft musste sich Trainer Holger Zander ärgern, zu allem Überfluss auch noch über zwei Platzverweise. Bereits in der 5. Minute deutete sich an, in welche Richtung das Spiel fortan laufen sollte. Steffen Dieckermann verpasste die Führung für den Habenhauser FV nur ganz knapp. In der zerfahrenen ersten Halbzeit, die mit sechsminütiger Verspätung angepfiffen wurde, weil das Schiedsrichtergespann die Fahnen für die Assistenten vergessen hatte, dominierten die Gäste. René Thiel fehlte nach einem Solo beim Abschluss wohl etwas die Kraft (16.), doch in der 21. Minute war es dann so weit: Eine Rechtsflanke von Dieckermann köpfte Kolja Sternke völlig unbewacht zum 0:1 ein. Die schnellen Antritte von Thiel offenbarten immer wieder die Langsamkeit in der Tura-Abwehr, die sich glücklich schätzen durfte, dass nach einem erneuten Sprint des Torjägers das Leder nur um Zentimeter das Ziel verfehlte (29.). Von den Hausherren war nur ein Abseitstor durch Yves Adi zu sehen, ansonsten lahmte die Abteilung Attacke. Dennoch war Habenhausens Trainer Kai Schönborn mit dem ersten Durchgang seiner Elf noch nicht zufrieden: "Wir haben zu viele Halbchancen des Gegners zugelassen und Tura im Mittelfeld zu oft den Ballbesitz ermöglicht." Dies sollte sich in Halbzeit zwei ändern. Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff sorgte Daniel Thomas mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Das 3:0 (56.) ging auf das Konto von Tim Walker, der im Nachsetzen traf, nachdem zuvor noch Thiel an Turas bestem Mann, Torhüter Axel Petka, gescheitert war. Der rabenschwarze Tag der Gastgeber wurde komplettiert, als sich Abdullah Cebecioglu durch eine Beschwerde beim Schiedsrichter Gelb-Rot (59.) und Maik Schönijahn nach einer rüden Attacke gegen Marcus Schmidtke (66.) Rot einhandelten. Dass am Ende nur noch Thiel nach einer Traumkombination über Stefan Ross und Marc Sohns zum 4:0 traf (70.), war aus Tura-Sicht angesichts zahlreicher Großchancen der Gäste das einzig Positive an diesem Sonnabend.
Habenhausens Daniel Thomas (rechts) setzt sich hier gegen TURA's Blejrim Redzepi durch.Später erzielte er das 0:2.
FC Bremerhaven - TURA Bremen 4:1
KAMPF ALLEIN REICHT NICHT TuRa hält beim FC Bremerhaven gut dagegen, verliert aber 1:4
Bremerhaven. Der FC Bremerhaven behält seine weiße Weste: Dank des 4:1 (1:1)-Erfolgs über TuRa Bremen bleibt das Team von Trainer Norbert Riedel auch im fünften Spiel ohne Punktverlust und übernimmt damit zumindest bis heute die Tabellenführung der Bremer Fußball-Verbandsliga. So ganz nebenbei lieferten die Seestädter allerdings auch ein Beispiel, was so alles passieren kann, wenn man seine Chancen nicht nutzt. In der ersten halben Stunde spielte nur eine Mannschaft, und zwar der Gastgeber. Doch einzig Nico Sperl brachte den Ball im Tor der Turaner unter (11.), seine Kollegen scheiterten bisweilen kläglich. Timo Szybora vergab eine gute Chance, Haci-Ahmet Karaca und Yusuf Sahin hatten jeweils zwei Möglichkeiten zum Treffer. Doch statt für die Entscheidung zu sorgen, verlor das Spiel des FC Bremerhaven nach einer halben Stunde plötzlich an Fahrt. Dem Gastgeber fehlte die Konzentration, um den engagierten Gegner weiterhin zu kontrollieren. Weshalb die Gäste - zuvor phasenweise in die eigene Hälfte zurück gedrängt - nun plötzlich zu Spielanteilen kamen und schließlich auch ein Tor erzielten: Nach einem Freistoß war Tobias Durlach mit dem Kopf zur Stelle (1:1). Dass es in der Folge schwer werden könnte, an die alte Dominanz anzuknüpfen, wusste Norbert Riedel. Allerdings hatte er bei seiner Mannschaft "Siegeswille" ausgemacht. Deshalb spielte Bremerhaven in der Folge vielleicht nicht mehr besonders schön, verdiente sich seine Chancen aber durch Einsatzbereitschaft und Laufarbeit. Dass die Partie mit dem 2:1 durch Timo Szybora (56.) noch nicht vorentschieden war, lag indes an der weiterhin sehr engagierten Spielweise des Gastes. Die Mannschaft von Holger Zander stellte in Bremerhaven erneut unter Beweis, dass sie zweifellos nicht zu den Teams zählt, die als erste Anwärter auf einen Abstiegsplatz gelten. "TuRa hat tapfer gekämpft und immer dagegen gehalten", lobte auch Riedel den Gegner. Dessen gute Einstellung änderte schließlich nichts am deutlichen Erfolg des Favoriten. Als bei TuRa gegen Ende die Kräfte schwanden und sich Fehler einschlichen, war der aktivere Gastgeber wieder im Vorteil: Sahin (85.) und Karaca (87.) nutzten Schwächen zum deutlichen Sieg - und stellten nach den verpassten Chancen der ersten Halbzeit unter Beweis, dass sie nicht umsonst als Torjäger bezeichnet werden.
TURA Bremen - FC Burg 2:1
GESCHWÄCHTE BURGER AUCH NOCH VON FORTUNA ARG GEBEUTELT Kandziora-Elf kassiert in der Nachspielzeit das 1:2 / Jubelgesänge bei Tura nach dem Tor von Tobias Durlach
GRÖPELINGEN. So viel Pech kann man doch gar nicht haben. Der 1. FC Burg pfiff im Spiel der Fußball-Verbandsliga bei Tura Bremen personell ohnehin aus dem letzten Loch, hielt lange Zeit wacker dagegen, doch dann kassierten die Kandziora-Schützlinge in der Nachspielzeit das 1:2. Bei den Gastgebern überschlugen sich die Jubelgesänge, denn die Turaner punkteten erstmalig daheim nach zwei Niederlagen. "Diese Niederlage in der Nachspielzeit war völlig unverdient. Aufgrund der personellen Lage war heute nicht mehr drin. Mit einer Punkteteilung wäre ich hoch zufrieden gewesen", war FCB-Trainer Frank Kandziora sichtlich geschockt. Dieses schwache Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt, denn die Gastgeber fanden überhaupt kein Konzept, das Burger Abwehrbollwerk um Libero Heiko Lange zu knacken. Selbst der Ausgleich zwei Minuten vor der Pause war ein Geschenk nach einem Stellungsfehler der Gäste-Abwehr, als Yves Adi völlig ungedeckt den Ball mit der Brust annehmen konnte und aus 14 Metern einschoss. Die Nordbremer führten bis zu diesem Zeitpunkt durch ein Eigentor von Tuncay Koc (8.), der einen Eckball von Sven Wlodarczak unglücklich ins eigene Netz befördert hatte. Danach agierten die Hausherren optisch überlegen. Die besseren Chancen besaßen aber die Grün-Schwarzen durch den Lattenschuss von Heiko Lange (17.) per Freistoß aus 24 Metern und den beiden guten Einschussmöglichkeiten von Kai Herrmann (22./31.). Zuvor gab es lediglich eine gefährliche Flanke von Human Sadrnafisy (21.), die Heiko Lange am zweiten Pfosten stehend per Kopf vor dem einschussbereiten Tuncay Koc zum Eckball rettete. Die zweite gute Chance für die bis dato harmlosen Turaner vergab Yves Adi (35.) mit einem Kopfball nach einem Eckball. Bevor die Hausherren zum Gleichstand kamen, schoss Michael Mickun (38.) aus 14 Metern aus guter Position am linken Pfosten vorbei. Die zweite Hälfte wurde dann auch nicht besser. Die Turaner wirkten auch jetzt überlegener, erspielten sich aber keine zwingenden Torchancen. Die größte Möglichkeit hatte dabei noch der FCB durch Sebastian Bortmann (87.), der aus 16 Metern nur den Pfosten traf. Der Stich ins Burger Herz erfolgte dann in der Nachspielzeit durch Tobias Durlach mit dem Kopf, der in eine Sieler-Flanke lief.
SG Aumund-Vegesack - TURA Bremen 2:1
ROBERT KWIATKOWSKI STELLT SIEG MIT RUHENDEN BÄLLEN SICHER Beim 2:1 gegen Tura einen Freistoß und einen Elfmeter verwandelt / Frühe Gästeführung durch Yves Adi schnell egalisiert
VEGESACK. Die SG Aumund-Vegesack hat sich den 2:1-Heimsieg in der Fußball-Verbandsliga gegen Tura Bremen ausschließlich erkämpft. Spielerisch boten beide Mannschaften eine schwache Vorstellung mit wenigen Höhepunkten. "Ein glücklicher Erfolg in einem schwachen und zerfahrenem Spiel. Eigentlich hat keiner den Sieg verdient", erklärte SAV-Trainer Jörg Schröder, der mit seinem Team mit nunmehr neun Zählern aufgrund der besseren Tordifferenz an Tura vorbeizog, treffend. Die Begegnung begann mit einem Blitztor der Gröpelinger. Ein Abstoß der Gastgeber wurde an der Mittellinie abgefangen und über Human Sadrnafisy landete das Leder bei Yves Adi. Der lief Serkan Güner davon und ließ SAV-Torwart Lars Finke keine Abwehrmöglichkeit (3.). Die Gäste konnten sich aber nur 120 Sekunden über das 1:1 freuen, Robert Kwiatkowski glich per 18-Meter-Freistoß - vorausgegangen war ein Foul an Tomislav Perokovic - aus. Glück hatten die Vegesacker in der 23. Minute, als Schiedsrichter Benyamin Phillips (SV Hemelingen) einen Treffer von Yves Adi wegen angeblicher Abseitsposition nicht anerkannte. Bljerim Rexhepi hatte zuvor drei SAV-Defensivspieler auf engstem Raum ausgetanzt. In Durchgang zwei war weiterhin fußballerische Magerkost angesagt. Ein 14-MeterSchuss von Human Sadrnafisy (60.), der SAV-Keeper Lars Finke keine Mühe bereitete, und ein 24-Meter-Freistoß von Robert Kwiatkowski (71.), den Tura-Torwart Axel Petka mit einer Faustabwehr parierte, waren die mageren Höhepunkte. Die Turaner machten allerdings den Fehler, das Unentschieden verwalten zu wollen. Die Schröder-Mannen kamen zu einem leichten Übergewicht und legten entscheidend nach. Als die Gäste in der 78. Minute das Leder nicht aus der Gefahrenzone bekamen, schnappte sich Günter Brandstetter den Ball und wurde im Strafraum durch Tobias Durlach und Patrick Sieler in die Zange genommen. Robert Kwiatkowski ließ sich die Elfmeterchance zum 2:1-Sieg nicht nehmen.
TURA Bremen - KSV Vatan Spor 0:3
VATAN BLEIBT DIE NUMMER EINS IN GRÖPELINGEN Klußmann-Elf bezwingt Tura locker mit 3:0, verliert Kapitän Samet Deli aber mit Roter Karte
GRÖPELINGEN. Der KSV Vatan Spor zeigte im Gröpelinger Stadtteil-Derby der Fußball-Verbandsliga dem Neuling Tura die Grenzen auf. Tura, auf dem Papier mit Heimrecht ausgestattet, war beim 0:3 (0:1) gegen den Ortsrivalen chancenlos. Vatan feierte den dritten Zu-Null-Sieg in Serie. Trotz der klaren Verhältnisse zugunsten seines Teams hatte Vatan-Trainer Helmut Klußmann einiges zu bemängeln: "Wir hätten ruhiger und souveräner den Ball in den eigenen Reihen halten müssen und sind mit den Konterchancen viel zu fahrlässig umgegangen." Mit der Anfangsphase durfte der Coach hingegen zufrieden sein, denn sie gehörte eindeutig seiner Elf. Dogan Arslanlar scheiterte bereits in der vierten Minute freistehend an Tura-Schlussmann Axel Petka. Tura brauchte eine Viertelstunde bis zur ersten eigenen Chance, die aber hatte es in sich: Nach einer Ecke von Michael Dirks kam Yves Adi am Fünfmeterraum frei zum Kopfball, setzte das Leder jedoch neben das Tor. Vier Minuten später durften die Gäste jubeln: Eine Ecke von Yasin Bilgin unterlief Petka, Ferhat Gür war mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 0:1 (19.). Die Hausherren wirkten in ihren Aktionen oft zu statisch. Der Ball führende Spieler geriet regelmäßig in Not, weil er keinen Anspielpartner fand. Zwischen Abwehr und Angriff klaffte eine riesige Lücke, Adi stand in der Sturmspitze auf verlorenem Posten. Trotz der eindeutig besseren Spielanlage von Vatan hatte Tura vor der Pause noch die zwei besten Chancen, bezeichnenderweise nach Freistößen. Altan Altunok scheiterte per Kopf unbedrängt an Torwart Alkan Yücel (21.), Tuncay Koc setzte das Leder freistehend über den Kasten (37.). Ein überflüssiger Ballverlust im Tura-Mittelfeld leitete die Vorentscheidung ein. Bilgin brachte die Rechtsflanke präzise zur Mitte, Samet Deli vollendete zum 0:2 (53.). Beim 0:3 lief der Konter erneut über den pfeilschnellen Bilgin, diesmal profitierte der eingewechselte Sherif Dagher von seiner Vorarbeit (61.). Anschließend gingen die Gäste allzu schlampig mit Überzahlsituationen um, sehr zum Ärger ihres Trainers. Ärgerlich zudem, dass sich Kapitän Samet Deli nach einem groben Foul im Mittelfeld gegen Maik Schönijahn die Rote Karte einhandelte (78.). Der Gefoulte humpelte nicht nur verletzt vom Platz, sondern wurde noch mit der Ampelkarte bedacht, weil er sich verbal nicht beherrschen konnte.
Bremer SV - TURA Bremen 1:1
BEIM BREMER SV IST DER GRAUE ALLTAG ZURÜCK "Platte" Turaner retten im Westderby 1:1 über die Zeit / Seidel schießt Elfmeter gegen den Pfosten
FINDORFF. Knapp eine Woche nach dem 6:0-Kantersieg beim SC Weyhe ist beim Bremer SV in der Fußball-Verbandsliga der graue Alltag wieder eingekehrt. Im Westderby gegen Tura kam das Team von Trainer Andreas Laesch über ein mageres 1:1 (0:0) auf dem Panzenberg nicht hinaus. Der Bremer SV erwischte den besseren Start: Sven Budelmann scheiterte per Kopf bereits in der 3. Minute. Mit dem ersten Angriff hätte dann allerdings Tura in Führung gehen müssen. Thomas Kirchhoff, diesmal an Stelle von Yves Adi wieder in der Sturmspitze, sowie Koc scheiterten nacheinander am glänzend reagierenden Timo Reschke (7.). Überhaupt hatte Tura in der ersten Halbzeit mit Kontern gegen die optisch überlegenen Hausherren die besseren Gelegenheiten. Zweimal war es erneut Kirchhoff, der seine Freiheiten nicht in zählbaren Erfolg ummünzen konnte (30., 33.). Unmittelbar nach der zweiten vertanen Konterchance konnte Abdullah Cebecioglu im direkten Gegenzug des BSV Jan Broszeit nur durch ein Foul im Strafraum bremsen, doch den fälligen Elfmeter setzte Gregor Seidel an den Pfosten. Noch ein weiteres Mal lag die Pausenführung für die Gastgeber in der Luft, diesmal verzog Marco Grahl (36.). Dafür klappte es mit dem Toreschießen gleich nach dem Wiederanpfiff. Eine Rechtsflanke von Christian Kucklick verwertete Jan de Boer per Flugkopfball zum 1:0 für den BSV (53.). Nur zwei Minuten später nutzte auf der Gegenseite Koc eine Freistoßflanke von Michael Dirks per Kopf zum 1:1. Kurios wurde es zehn Minuten vor dem Abpfiff, als das Spiel für fünf Minuten unterbrochen werden musste, weil nach mehreren Bällen ins Nirvana kein taugliches Spielgerät mehr zur Verfügung stand. Der Schlussoffensive des BSV entsprang nur noch eine Doppelchance durch Broszeit und de Boer, doch der starke Knuth Meyer, der als Vertreter für den verletzten Axel Petka das Tura-Tor hütete, rettete zweimal in höchster Not (77.). "Angesichts unserer momentanen Situation bin ich mit der Leistung zufrieden. Zum Schluss waren wir platt und konnten nicht mehr für Entlastung sorgen", resümierte Tura-Trainer Holger Zander.
TURA Bremen - Werder Bremen III 2:5
WERDER III SCHIESST SICH FÜR FCO WARM 5:2 nach Anlaufschwierigkeiten
BREMEN. Eine Woche vor dem Duell mit dem Spitzenreiter hat Werder III die Position als Verfolger des FC Oberneuland gefestigt: Bei Tura Bremen kam die Mannschaft von Victor Skripnik zu einem 5:2 (1:1)-Erfolg. Ein Ergebnis, das einen eindeutigen Spielverlauf vermuten lässt, allerdings erst in der zweiten Hälfte zustande kam. Im ersten Durchgang spielten die Gäste aufgrund ihrer technischen Überlegenheit zwar besser als der Gegner, aber nicht zwingend. Denn die Tura-Abwehr tat in etwa das, was man gegen ein Spitzenteam der Verbandsliga tun muss - sie stand diszipliniert und sicher. Chancen waren folglich Mangelware. Den Gastgebern war es Recht, und als Tuncay Koc kurz vor der Pause zur Führung für Tura traf, schien die Partie sogar einen unerwarteten Verlauf zu nehmen. Dann aber brachen jene Sekunden an, die Holger Zander später richtig ärgern sollten: Denn beim Ausgleich durch Sven Meinecke hatte nicht nur der Trainer der Gastgeber gleich mehrere Werderaner im Abseits gesehen. Als ausgerechnet Koc im Anschluss die gelbe Karte wegen Meckerns sah, war das Dilemma perfekt: Es war die zweite Verwarnung für den Torschützen, er musste den Platz verlassen. "Eine ganz schlechte Leistung des Schiedsrichtergespanns", fand Zander. Sein Gegenüber Victor Skripnik räumte den Fehler der Unparteiischen zwar ein, maß ihr aber keine entscheidende Bedeutung zu: "Dann gewinnen wir eben nur 4:2." Was den Werder-Trainer viel mehr beschäftigte, war der lange Anlauf, den seine Mannschaft offenbar braucht: "Wir kriegen immer erst ein Tor, ehe wir wach sind." Nach der Pause war es dann aber soweit: Werder spielte deutlich aggressiver und hatte das Spiel in Überzahl sicher im Griff. Nachdem Waldemar Jurez in der 52. Minute die Führung gelungen war, machte Jacel Jankowski mit zwei Toren alles klar (57., 65.). "In Unterzahl hatten wir natürlich Schwierigkeiten, weiter dagegenzuhalten", wusste Zander, woran es gelegen hatte. Eine Kontersituationen nutzte Yves Adi zum 2:4 (74.), Werders Mateusz Peek besorgte den Endstand (85.). Während Tura sich also um ein besseres Resultat gebracht sah, steht Werder nun vor dem Spitzenspiel. Skripnik: "Wir haben Respekt, aber keine Angst."
Blumenthaler SV - TURA Bremen 4:0
HOLGER ZANDER VERTEILT IN ALLEN BEREICHEN DIE NOTE SECHS Blumenthaler SV hat beim 4:0 gegen Tura leichtes Spiel / Je zwei Treffer von Paul Barton und Sinan Yilmaz
BLUMENTHAL. In dieser Form wird Tura Bremen das Klassenziel in der Fußball-Verbandsliga garantiert nicht erreichen. "Das war taktisch, läuferisch, kämpferisch und spielerisch katastrophal - in allen Bereichen eine glatte Note sechs!", stellte Tura-Coach Holger Zander seiner Mannschaft nach der 0:4-Niederlage beim Blumenthaler SV ein vernichtendes Zeugnis aus. Der BSV glänzte zwar nicht, aber er erteilte den schlafmützigen Gästen zumindest eine Lehrstunde in Sachen Einsatzbereitschaft. Schon nach drei Minuten öffnete Sinan Yilmaz das gesamte Feld mit einem herrlichen Diagonalpass und Paul Barton verwerte die folgende präzise Rechtsflanke von Jakob Günther eiskalt und schnörkellos zum 1:0. Tura hingegen fand in der Offensive überhaupt nicht statt. Mit seinem hervorragenden Stellungsspiel hatte BSV-Libero Sven Wolgast keine Mühe, jeden Ansatz von Gefahr im Keim zu ersticken - das änderte sich auch nicht, als Holger Zander nach der Pause mit Yves Adi und "Kugel" Kirchhoff zwei frische Stürmer brachte. Wegen wiederholten Foulspiels sah Tura-Kapitän Tobias Durlach in der 55. Minute die gelb-rote Karte. Eine Unterzahl konnten die desolaten Gröpelinger aber nun ganz und gar nicht verkraften. Direkt nach dem Platzverweis köpfte Paul Barton eine Maßflanke von Sinan Yilmaz zum 2:0 ein (56.). Und auch der andere BSV-Stürmer durfte noch einen Doppelpack bejubeln: In der Schlussphase spielte Sinan Yilmaz bei zwei Kontern seine Schnelligkeit aus. Beim 3:0 (80.) war Yilmaz in der eigenen Hälfte gestartet und gehorchte dann der lautstarken Anweisung seines Trainers Peter Moussalli ("Schieben!"). Mit ähnlich viel Anlauf machte sich der Angreifer auf den Weg zum 4:0 (90.+1), diesmal umkurvte er aber Tura-Keeper Axel Petka. "Sechs Heimspiele, sechs Siege - da kann man nur zufrieden sein", freute sich Peter Moussalli. Allerdings war auch dem BSV-Coach nicht verborgen geblieben, dass seine Mannschaft "kaum gefordert" wurde und Tura "erschreckend wenig" bot. Dabei schien Tura nach den Partien gegen den Bremer SV (1:1) und Werder III (2:5) auf einem guten Weg. "Das war unser schlechtestes Saisonspiel - ich bin unwahrscheinlich enttäuscht", ärgerte sich Holger Zander. Mehr davon und Turas Versetzung (zurück in die Landesliga) ist nicht nur gefährdet, sondern sehr wahrscheinlich.
TURA Bremen - VSK Osterholz-Scharmbeck 1:2
DER VSK WANKT, FÄLLT ABER NICHT Mühsames 2:1 des Titelverteidigers im Presse-Supercup bei Tura Bremen
GRÖPELINGEN. Der Titelverteidiger hatte mehr Mühe als erwartet, um im Wettbewerb um den Fußball-Presse-Supercup der Bremer Tageszeitungen AG in die dritte Runde einzuziehen. Der VSK Osterholz-Scharmbeck setzte sich beim Bremer Verbandsligisten Tura Bremen mit 2:1 (2:0) durch, benötigte in der Schlussphase allerdings auch ein wenig Glück, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Der Trainer des Niedersachsenligisten, Günter Hermann, hatte fünf grippebedingte Ausfälle zu beklagen. Als Entschuldigung für die magere Vorstellung im zweiten Durchgang wollte Hermann dies aber nicht gelten lassen: "Zu wenig Laufbereitschaft und zu viele Einzelaktionen, damit war ich absolut nicht einverstanden. Wir haben einen großen Kader von 22 Mann. Da muss ich als Spieler solche Chancen nutzen. Ich kann nicht immer nur rummeckern und klagen, warum spiele ich nicht?", sagte Hermann. Der Coach hatte ein Beispiel parat, wie er sich das Auftreten wünscht: "Jorit Löhr hat das damals richtig gemacht. Er hat in Isernhagen ein Superspiel abgeliefert und gleich seine Chance genutzt. Jetzt ist er aus der Mannschaft kaum wegzudenken." So auch im Gastspiel im Bremer Westen: Im ersten Durchgang beherrschte der VSK den Gegner eindeutig. Jorit Löhr und Mutalip Bucuka zogen die Fäden im zentralen Mittelfeld. Der Lohn waren schöne Tore von Daniel Grimm (20.) und Stefan Meyer (44.). Grimm hatte einen Abschlag von Torwart Dennis Budach aufgenommen und eiskalt vollstreckt, Stefan Meyer hatte per Kopf getroffen nach schöner Flanke von Ole Laabs. Hermann nahm nach dem Wechsel das Trio Löhr/Bucuka/Dennis Meyer vom Feld. Nun lief kaum noch etwas zusammen. Tura war Herr im Hause und verkürzte mit einem allerdings sehr umstrittenen Elfmeter (67.) durch Bernd Wollny auf 1:2. In der Schlussphase kam der VSK nur mit viel Dusel um den "eigentlich verdienten Ausgleich" (Günter Hermann) herum.In der Schlussminute handelte sich Turas MaikSchönijahn noch die Rote Karte ein,nachdem er einen Gegenspieler beleidigt hatte. Nächster Gegner des VSK ist der Sieger der Partie Hasenbüren (Kreisliga A Bremen) gegen Melchiorshausen (Landesliga Bremen).
TURA Bremen - Leher TS 3:1
TURA TROTZT ALLEN WIDRIGKEITEN Nach frühem Rückstand noch 3:1
GRÖPELINGEN. Tura Bremen hat seine Talfahrt in der Fußball-Verbandsliga Bremen gestoppt. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge gelang den Gröpelingern gestern ein 3:1 (1:1)-Erfolg gegen die Leher TS. "Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden, weil sie in der schwierigen Situation kämpferisch und läuferisch alles gegeben hat", zeigte sich Tura-Trainer Holger Zander erleichtert. Dabei gab es für sein Team gleich zu Beginn eine kalte Dusche. Denn Adrian Mazur vollendete einen schnell vorgetragenen Angriff der Gäste bereits in der 3. Minute mit der Führung für die Leher TS. "Das war natürlich Gift für uns", kommentierte Zander angesichts der ohnehin vorhandenen Verunsicherung seiner Spieler. Sein Gegenüber Peter Geike ärgerte sich hingegen darüber, dass seine Mannschaft die schwache Anfangsphase der Hausherren nicht noch zu einem weiteren Treffer nutzte. "Wir haben gut begonnen, nach einer Viertelstunde das Spielen aber eingestellt", lautete sein Fazit. Tura kämpfte sich zurück und erzielte den psychologisch so wichtigen Ausgleich noch vor der Pause. Achim Boss traf nach einem Freistoß von Michael Dirks aus dem Gewühl heraus mit einem abgefälschten Schuss aus kurzer Distanz (38.). Das 1:1 brachte mehr Sicherheit und Linie in die Aktionen der Gastgeber, die konzentriert und erfolgreich in den zweiten Durchgang starteten. Bernd Wollny setzte sich nach einem Diagonalpass von Patrick Sieler gegen zwei Gegenspieler durch, verzögerte den Abschluss, bis der Keeper am Boden lag und vollendete mit einem gekonnten Lupfer zum 2:1 (51.). Rote Karte für Auswechselspieler Allerdings musste Tura-Schlussmann Axel Petka nach einer Direktabnahme von Patrick Francisco noch einmal in höchster Not retten (60.). Ein wenig Hektik entstand in dieser Phase auch an der Seitenauslinie, die in der Roten Karte für LTS-Auswechselspieler Steffen Wolfram gipfelte. "Er soll den Schiedsrichter als Pfeife bezeichnet haben", erfuhr Trainer Geike vom Assistenten. Als erneut Boss per Flugkopfball das 3:1 gelang, war die Entscheidung endgültig gefallen (82.). Wollny hätte freistehend sogar für einen noch höheren Tura-Sieg sorgen können, scheiterte aber an einem auf der Linie postierten Abwehrspieler. Auf der Gegenseite vergab Sören Klingbiel die letzte Chance für die Gäste in einem Spiel mit viel Kampf, aber wenig Klasse.
OSC Bremerhaven - TURA Bremen
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TURA Bremen - TSV Lesum 3:2
EINE HÄLFTE LANG IN UNTERZAHL,ABER DIE PUNKTE BLEIBEN BEI TURA 3:2-Sieg trotz Gelb-Roter Karte für Michael Dirks / TSV Lesum-Burgdamm kann Vorteil nicht nutzen und vergibt möglichen Ausgleich
BREMEN. Durch einen knappen 3:2-Heimsieg gegen den TSV Lesum-Burgdamm gelang Tura Bremen in der Fußball-Verbandsliga ein wichtiger Schritt in Richtung Tabellenmitte. Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da die Gastgeber ab der 43. Minute in Unterzahl spielen mussten. Michael Dirks sah die Gelb-Rote Karte wegen Meckern und Unsportlichkeit von Schiedsrichter Sebahattin Aksoy (TV Lehe). "Wir haben uns heute in der ersten Halbzeit selbst geschlagen. Nach dem 2:3-Anschlusstreffer konnten wir nicht genügend Druck entfalten. Trotzdem war noch ein Punkt möglich", bilanzierte TSV-Trainer André Brix das Spiel. Die Hausherren waren in Durchgang eins das aktivere Team und hatten durch Bernd Wollny (7.) die erste Möglichkeit, als er mit einem abgefälschten Schuss TSV-Torwart Marco Hampel auf die Probe stellte. Der längst fällige Führungstreffer resultierte aber aus einen sicher geschossenen Strafstoß von Bernd Wollny (25.), nachdem Stephan Stewers Bljerim Rexhepi zu Fall gebracht hatte. Keine fünf Minuten danach erhöhte Altan Altunok im Nachschuss,nachdem zunächst Wollny,nach Flanke von Cekli,an Hampel scheiterte,auf 2:0. Die Lesumer warteten nicht lange mit der Antwort und kamen durch Ender Buga (36.) zum Anschlusstreffer. Dann überschlugen sich die Ereignisse kurz vor dem Halbzeitpfiff: Zunächst sah Michael Dirks die Gelb-Rote Karte (43.), und fast mit dem Pausenpfiff erhöhte Bernd Wollny erneut per Strafstoß (Foul von Marco Hampel am Schützen) auf 3:1. Im zweiten Spielabschnitt verkürzten die Heidberger drei Minuten nach Wiederanstoß durch Rüdiger Sumann auf 2:3. Nun wurde aber der nötige Druck der Gäste vermisst, zudem vergaben in der 85. Minute nacheinander Bayram Özkul, Rüdiger Sumann und Ender Buga in einer Situation den möglichen Ausgleich.
SC Weyhe - TURA Bremen 1:1
"ZU SAISONBEGINN HÄTTEN WIR VERLOREN" Amrhein bewertet Weyhes 1:1 gegen Tura als Fortschritt
WEYHE. Zum Abschluss eines turbulenten Jahres bemühten sich alle Beteiligten sichtlich, das Positive zu sehen. "Zu Saisonbeginn hätten wir so ein Spiel in den Schlussminuten noch verloren", sagte Weyhes Trainer Jörg Amrhein. Und Mannschaftskapitän Bastian Siemering fand: "Die Richtung stimmt. In der Rückrunde werden wir viel stärker sein." Das muss der SC Weyhe allerdings auch, denn das gestrige 1:1 (1:1) gegen Tura Bremen war für das Verbandsliga-Schlusslicht eigentlich zu wenig. Und doch blieb Amrhein bei seiner grundsätzlich optimistischen Sichtweise: "Wir sind voll im Geschäft, der Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist nicht groß." Was zweifelsfrei stimmt, denn zwei Punkte bis zum Drittletzten Lesum (gegen den Weyhe im direkten Duell noch nachholen muss) sind nicht die Welt. Mut machen außerdem die Neuzugänge, von denen Meik Fischer und Yamo Yar gestern durchspielten. Fischer köpfte nach Eckball von Daniel Rauschenbach nicht nur das 1:0 (13.), sondern wusste als technisch versierter Mann auch hinter den Spitzen zu gefallen. Das gleiche Urteil galt für Yamo Yar, der zumindest 60 Minuten lang als eine von drei (!) Spitzen für Unruhe auf der rechten Seite sorgte. "Die neuen Spieler geben uns viel mehr Möglichkeiten", glaubt Siemering. Wie es scheint, hat Weyhe in der Offensive, lange das Sorgenkind, Alternativen. Gestern etwa hatte sich Amrhein für ein ganz mutiges System mit vier "echten" Offensiven sowie drei spielstarken Leuten (Daniel Rauschenbach, Toni Böttcher und Matthias Salzenberg) dahinter entschieden. Belohnt wurde der Mut indes nur ansatzweise. Weyhe hatte im ganzen Spiel zwar fünf richtig gute Chancen, zweimal Tobias Bussmann (8., 63.), je einmal Björn Kirchgessner (27.), Yamo Yar (55.) und John Daedelow (89.) vergaben zum Teil aus bester Position. Aber zu viel blieb trotz erkennbaren Bemühens letztlich doch Stückwerk. Überhaupt boten der Tabellenletzte und die graue Maus Tura ein schwaches Spiel. Ein Spiel, das Tura am Ende fast noch gewonnen hätte, doch gegen kräftig nachlassende Weyher vergaben Bernd Wollny, Achim Boss und Michael Dirks zum Teil kläglich, einmal klärte David Wieloch in letzter Sekunde auf der Linie (77.). So blieb es bei dem einen Tura-Treffer, den TURA-Kapitän Tobias Durlach per Kopf nach Ecke von Achim Boss besorgt hatte (zum 1:1 in der 18. Minute).
Hatte den Siegtreffer auf dem Fuß,TURA's Michael Dirks (rechts).
TURA Bremen - Lüssumer TV
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FC Oberneuland - TURA Bremen 4:0
FC OBERNEULAND GELINGT GUTER RÜCKRUNDENSTART
BREMEN. Der FC Oberneuland hat die lange Winterpause in der Fußball-Verbandsliga gut überstanden. Zum Rückrundenauftakt zeigte sich der Spitzenreiter gestern Abend beim 4:0 (2:0) über Tura Bremen gewohnt souverän. Sead Kucevic eröffnete nach einer von Muzzicato fein eingefädelten Kombination bereits in der achten Minute den Torreigen. Beim 2:0 durch Ontje Abendroth (18.) verdiente sich Muzzicato einen weiteren Assist. Selbst als sich Wojcieck Bobrowski nach einem ungeahndeten Foul wegen Meckerns Gelb-Rot eingehandelt hatte (25.), hielt die Dominanz des FCO unvermindert an. Kucevic scheiterte bei einer von vielen Chancen an der Querlatte (30.), ehe Jun Ho Jung mit einem präzisen Schuss das überfällige 3:0 (70.) gelang. Tim Ebersbach markierte nach toller Vorarbeit des überragenden Roman Otten den Schlusspunkt (88.).
TURA Bremen - SC Vahr-Blockdiek 3:0
TURA BREMEN LÄSST DANK ADI ABSTIEGSZONE WEIT HINTER SICH SC Vahr-Blockdiek wacht bei der 0:3-Niederlage zu spät auf
GRÖPELINGEN. Mit einem überzeugenden 3:0 (2:0)-Sieg über den SC Vahr-Blockdiek hat Tura Bremen die Abstiegszone der Fußball-Verbandsliga weit hinter sich gelassen und sich in ruhige Gefilde der Tabelle geschossen. Für die "Vahraonen" bleiben die Abstiegsränge nach einer schwachen Vorstellung nun weiter in sehr bedrohlicher Nähe. Gelbe Leibchen hatten sich die Spieler des SC Vahr überstreifen müssen, weil der Schiedsrichter ebenso ganz in schwarz auflief, wie es die Gäste eigentlich hatten tun wollen. Ob sich die Elf von Trainer Alptug Caglar auf dem holprigen Nebenplatz der Anlage deshalb in einem Trainingsspielchen wähnte, bleibt eine gewagte Theorie. Die Spielweise der Gäste deutete jedoch daraufhin. Viel zu passiv agierten sie vom Anpfiff weg. Tura ergriff dagegen sofort die Initiative und dominierte das Geschehen, ohne in den ersten gut 20 Minuten allerdings zu einer Chance zu kommen. Die erste halbwegs nennenswerte Torraumszene spielte sich in der 25. Minute ab, als Tuncay Koc nach Flanke von Altan Altunok das Leder per Kopf über die Latte bugsierte. Beim zweiten Tura-Versuch klappte es besser: Maik Schönijahn genoss auf der linken Angriffsseite alle Freiheiten, seine Hereingabe brauchte der starke Muhamed Hodzic aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben (33.). Für den Höhepunkt der ersten Halbzeit sorgte jedoch Yves Adi, der eine erneute Linksflanke von Schönijahn mit perfekter Körperbeherrschung und einer Technik, wie man sie in der Verbandsliga höchst selten bestaunen kann, aus der Drehung zum 2:0 abschloss (38.). Wer nach dem Wiederanpfiff mit einer Reaktion der Gäste gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Die Gastgeber setzten nach und besaßen durch Tobias Durlach (46.), Schönijahn (49.) und Achim Boss (50.) drei hochkarätige Chancen. Das verdiente 3:0 (52.) gelang aber wiederum Adi, der nach einer Ecke von Hodzic die Kugel im Liegen über die Linie beförderte. Erst jetzt - viel zu spät - wurden die Gäste aktiver. Nach einem Foul von Koc an Ingo Höpfner scheiterte Denis Pilipovic mit einem nicht einmal schlecht geschossenen Elfmeter am glänzend reagierenden Tura-Schlussmann Axel Petka (64.). Dasselbe Duell, diesmal aber aus dem Spiel heraus, entschied der Torwart drei Minuten später mit einem tollen Reflex erneut für sich. Die letzte Gelegenheit zum Ehrentreffer vergab Höpfner (83.). "Die Mannschaft hat das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben und hinten nichts anbrennen lassen", freute sich Tura-Trainer Holger Zander.
Habenhauser FV - TURA Bremen 3:2
HOHAGEN SICHERT GLÜCKLICHEN HABENHAUSER SIEG
BREMEN.In einem kampfbetonten Spiel brachte René Thiel die Hausherren nach Steilpass von Daniel Thomas in Führung (5.). Der Ausgleich gelang Yves Adi per Kopf (18.). Kurz vor der Pause verletzte sich Turas Torwart Axel Petka am Knie, sein Ersatz Knuth Meyer konnte nach einem Solo von Jan Hohagen zwar noch retten, war gegen den Abstauber von Thiel jedoch machtlos (49.). Ein umstrittener Elfmeter, als Youness Arib im Duell mit Kolja Sternke hart an der Strafraumgrenze zu Fall kam, ließ die Gäste nach dem 2:2 durch Muhamed Hodzic auf einen Punkt hoffen (79.). Doch Jan Hohagen brachte mit einer Einzelleistung den Sieg für Habenhausen doch noch unter Dach und Fach (83.).
TURA Bremen - FC Bremerhaven
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FC Burg - TURA Bremen 1:7
FANS UND TRAINER EINIG: SO SPIELT NUR EIN ABSTEIGER Der 1. FC Burg unterliegt Tura mit 1:7 / Gelb-Rot für Heiko Lange
BURG. Der Anhang des 1. FC Burg war sich einig: Das war zu wenig für die Fußball-Verbandsliga Bremen. Im Punktspiel - auf sehr gut bespielbarem Rasen - unterlag der gastgebende Tabellenletzte dem bisherigen Zehntplatzierten Tura Bremen mit 1:7 (0:3). Die letzte Viertelstunde musste Burg dabei ohne Heiko Lange auskommen, der die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die Hinausstellung war das endgültige Signal für die verbliebenen FC-Akteure, sich in ihr Schicksal zu ergeben. Auch vorher hatten sie allerdings kaum Tauglichkeit für diese Spielklasse nachgewiesen. Das Übel begann schon in der dritten Minute, als die Platzherren zu lässig in der Abwehr agierten und Muhamed Hodzic das 0:1 markierte. 0:2 hieß es, als der von den Burgern im Abseits gewähnte Tobias Durlach durchstartete und am letztlich doch noch herauseilenden FC-Keeper Sascha Steinbusch vorbei den Ball in die Mitte passte, wo Thomas Kirchhoff nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (9.). Hoffnung für die Gastgeber hätte es vielleicht noch gegeben, wenn Michael Mickun zwei Minuten später einen Abpraller allein vor Tura-Torsteher Axel Petka unter Kontrolle bekommen hätte. Zumindest läutete diese Szene die stärkste Phase der Burger ein, in der sich das Team auch einige weitere Chancen erspielte, mit der Möglichkeit wiederum für Mickun in der 33. Minute als Höhepunkt: Da brachte Mirko Heyne das Leder zum FC-Stürmer, doch der zielte genau auf das Knie von Gäste-Keeper Petka. Kaum hatte ein Zuschauer dazu seinen Kommentar abgegeben ("Was wollen die noch für Chancen haben?"), stand es auch schon 0:3. Achim Boss brauchte eine Hodzic-Hereingabe lediglich einzuschieben. Burgs Spielkultur an diesem Nachmittag war nach diesem Treffer endgültig dahin. Das änderte sich auch nach dem Wechsel und dem überraschenden 1:3-Anschlusstreffer nicht. Der agilste Burger, Amos Williams, hatte geflankt, der eingewechselte Kai Herrmann per Kopf vollendet (53.). Die Zuschauer applaudierten aber gar nicht erst, sie hatten wohl kein Vertrauen in ihr Team. Und in der 70. Minute stellte Thomas Kirchhoff mit seinem zweiten Tor beim 1:4 den alten Abstand auch schon wieder her. Als Heiko Lange einen Freistoß ausführte, ohne auf das Pfeifensignal des Schiedsrichters zu warten, sah der bereits gelb-verwarnte Burger die Gelb-Rote Karte (72.). Tobias Durlach (73.), Muhamed Hodzic (83.) und Tuncay Koc (87.) erhöhten Burgs Niederlage noch auf 1:7. Schwer enttäuscht: FC-Coach Frank Kandziora. "Das war eine Katastrophe", sagte er und - ähnlich wie die Fans - "so spielt nur ein Absteiger".
TURA-Keeper Axel Petka hatte an diesem nachmittag nicht viel zu tun.
Blejrim Redzepi (links) beweist sich gegen Burgs Amos Williams.
TURA Bremen - SG Aumund-Vegesack 2:3
ROBERT KWIATKOWSKI LÄSST AUMUND-VEGESACK NOCH JUBELN Beim 3:2 über Tura wird engagiertere Spielweise belohnt
GRÖPELINGEN. Die SG Aumund-Vegesack wahrte den Abstand zu Tura und setzte sich im Duell zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld der Fußball-Verbandsliga Bremen mit 3:2 (2:1) durch. Auf dem holprigen Nebenplatz der Bezirkssportanlage Gröpelingen entwickelte sich von Beginn an eine kämpferisch geprägte Auseinandersetzung, in der die SAV mehr Spielanteile für sich verbuchen konnte. Allerdings führten die Vegesacker Angriffe zu keiner klaren Torchance. Auf der anderen Seite wurde der Spielaufbau des Aufsteigers Tura immer wieder frühzeitig gestört, so dass es auch vor dem Tor des Vegesacker Schlussmanns Jens Gutsche selten gefährlich wurde. Somit fiel der Turaner Führungstreffer nahezu wie aus heiterem Himmel. Nach einem Ballverlust im Vegesacker Mittelfeld legte Bljerim Redzepi für Muhamed Hodzic auf, der Gutsche mit einer Art Lupfer überwand. Die SAV zeigte sich jedoch wenig geschockt und drehte die Partie noch vor dem Pausenpfiff. Zunächst schob Tekin Sazlog nach Vorlage von Marius Schier überlegt zum 1:1 ein (42.), dann besorgte Robert Kwiatkowski zwei Minuten später mit einem überraschenden Schuss ins kurze Eck gar noch die Gästeführung. Allerdings nutzte die SG Aumund-Vegesack diesen Überraschungseffekt nach Wiederanpfiff nicht aus. Die Schützlinge von Trainer Jörg Schröder waren nicht unbedingt um die Entscheidung, nämlich den dritten Treffer, bemüht. Sie hatten zwar durch Amadou Toure zwei gute Chancen, machten das Tor jedoch nicht. Dafür trafen die Spieler von Tura-Trainer Holger Zander - diesmal nicht ganz so unerwartet wie noch in Halbzeit eins - in der 70. Minute zum Ausgleich. Human Sadrnafisy überwand Jens Gutsche per Flachschuss. Offenbar wollten sich die Vegesacker damit nun doch nicht abfinden, denn die Gäste schlugen noch einmal mit ihren am gestrigen Tag auffälligsten Akteuren erfolgreich zu. Tekin Sazlog eroberte sich den Ball von der Turaner Abwehr, und Robert Kwiatkowski behauptete ihn gegen Torwart Axel Petka, so dass er das Leder dann mühelos ins verwaiste Tor spitzeln konnte. Damit hatte sich die insgesamt aggressivere Mannschaft durchgesetzt, wobei den Gastgebern ebenfalls hoher Einsatzwille zu bescheinigen war. Doch Vegesack stellte gestern das Team mit den besseren Einzelspielern und verdiente sich so die drei Punkte.
Hier kann TURA-Torwart Axel Petka noch vor Amadou Toure und Tekin Sazlog klären.Beim 3:2-Siegtreffer der SAV war er aber machtlos.
Patrick Sieler (links)im Duell mit Vegesack's Amadou Toure.
KSV Vatan Spor - TURA Bremen 3:1
TURA GIBT IM HAGELSCHAUER EINEN ZÄHLER AUS DER HAND KSV Vatan Spor gewinnt Gröpelinger Derby im Endspurt mit 3:1 / Torhüter Yücel zieht sich Platzwunde zu
BREMEN. 80 Minuten lang plätscherte das Gröpelinger Derby in der Fußball-Verbandsliga zwischen dem KSV Vatan Spor und Tura Bremen recht ereignislos dahin. Doch als der launische April einen kräftigen Hagelschauer vom Himmel schickte, begann eine packende Schlussphase, die für Vatan den besseren Ausgang nahm. Mit 3:1 (1:1) setzten sich die Gastgeber am Ende noch durch. Die Höhepunkte der schwachen ersten Halbzeit sind schnell erzählt. Genauer gesagt spielten sie sich in einem Zeitraum von vier Minuten ab. Tura gelang,nach einer Ecke von Michael Dirks, durch einen Kopfball von Yves Adi überraschend die Führung, nachdem Vatan-Torwart Alkan Yücel den Ball unterlaufen hatte (32.). Doch ebenso plötzlich, wie die Gäste-Führung kam, war sie auch wieder dahin. Vom Anstoß weg trug Vatan den Angriff vor, der zum Ausgleich führte. Einen Pass in die Tiefe nahm Yasin Bilgin auf, steuerte allein auf das von Ersatzkeeper Knuth Meyer gehütete Tura-Gehäuse zu und vollendete gekonnt mit einem Lupfer (33.). Nach dem Wiederanpfiff erkämpfte sich Vatan ein Übergewicht, hatte allerdings einmal Glück bei einem Schuss von Muhamed Hodzic, der nur knapp das Ziel verfehlte. In zwei Situationen erwies sich Turas Knuth Meyer als gleichwertiger Ersatztorhüter für den erkrankten Axel Petka. Zunächst rettete er gegen den allein vor ihm auftauchenden Bilgin (56.), dann wehrte er einen Schuss von Nuredin Avdiji glänzend ab. Als Regen und Hagel auf das ohnehin schwer bespielbare Geläuf hernieder prasselten, überschlugen sich plötzlich die Ereignisse. Die Gastgeber, ausnahmsweise gecoacht von ihrem Manager Dieter Röhrich, machten nochmals Dampf, was nicht zuletzt an den Einwechslungen von Hakan Atasoy und Sherif Dagher lag. Einen Steilpass vollendete Skender Ndrecaj aus 16 Metern zum 2:1 für Vatan (82.). In den Schlussminuten wurde es turbulent: Zunächst zog sich Vatan-Schlussmann Yücel bei einem Zusammenprall eine mehrere Zentimeter lange Platzwunde an der Augenbraue zu, die im Krankenhaus genäht werden musste (90.). Und als Tura in der Nachspielzeit alles einschließlich Torwart nach vorne warf, rannte Hakan Atasoy mit dem Ball über den halben Platz ins leere Tor: 3:1. "Wir haben nicht das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben", ärgerte sich Tura-Trainer Holger Zander nach dem bitteren Ende.
Konnten mit dem Spiel ihrer Mannschaft an diesem Tage überhaupt nicht zufrieden sein: TURA-Coach Holger Zander und sein Co Andreas Zimmermann.
TURA Bremen - Bremer SV 1:2
BREMER SV DANK UNTERSTÜTZUNG DES SCHIEDRICHTERS ERFOLGREICH Tura beklagt beim 1:2 im West-Derby Fehlentscheidungen gegen sich
GRÖPELINGEN. Der Bremer SV gewann das West-Derby der Fußball-Verbandsliga mit 2:1 (1:1) bei Tura. Der Sieg war verdient, er hätte aber noch weitaus höher ausfallen können. Dennoch war Sieger-Trainer Andreas Laesch nach dem Schlusspfiff restlos bedient, während sein Gegenüber Holger Zander trotz der Niederlage mit seiner Elf nicht unzufrieden war. Für die paradoxe Sichtweise der Trainer gab es gute Gründe: Zum einen, weil Schiedsrichter Peter Blum (TSV Heiligenrode) mit einer ganz schwachen Leistung in der ersten Halbzeit die Gastgeber massiv benachteiligte. Zum anderen, weil der BSV beste Kontergelegenheiten nach dem Seitenwechsel in Serie vergab. Als Benjamin Titz in der 14. Minute unbehelligt auf das Tura-Tor zusteuerte und eiskalt zur Gäste-Führung vollendete, reklamierten die Hausherren erstmals vehement. Denn unmittelbar zuvor war Sascha Köhler in der eigenen Hälfte klar gefoult worden. Das Schiedsrichtergespann hatte nichts gesehen. Dennoch erholte sich Tura von dem Rückschlag. Hatte Maik Schönijahn in der 25. Minute eine gute Gelegenheit noch viel zu eigensinnig versiebt, schlug der Tura-Stürmer drei Minuten später zu. Zwar konnte BSV-Abwehrspieler Thomas Nowotny nach der Rechtsflanke von Yves Adi den ersten Versuch von Schönijahn noch von der Linie kratzen, im Nachsetzen zappelte das Leder dann aber im Netz (28.). Kurz vor der Pause trat erneut der Unparteiische mit einer äußerst umstrittenen Entscheidung in Erscheinung. Er zeigte dem gerade erst zuvor verwarnten Tobias Durlach wegen einer angeblichen Schwalbe Gelb-Rot (39.). Durlach war im Zweikampf mit BSV-Torwart Carsten Albers zu Boden gegangen. "Er hat mich am Fuß getroffen", beteuerte Turas Mannschaftskapitän. Der Platzverweis erzwang einen taktischen Wechsel bei den Gastgebern. Schönijahn wurde für einen weiteren Abwehrspieler geopfert, Adi bildete fortan die einzige Spitze. Doch nach vorne ging für Tura nun nichts mehr. Mit dem 1:2 durch Nowotny, der einen zu kurz abgewehrten Ball fast von der Strafraumgrenze einschoss (55.), war die Partie praktisch gelaufen. Spannend blieb es nur, weil der BSV mit seinen Kontern extrem fahrlässig umging. Dreimal entschied Tura-Keeper Axel Petka ein Privatduell gegen Lars Behrens für sich (49., 68., 71.), bei einer weiteren Großchance verzog Jan de Boer frei am Fünfmeterraum (76.).
TURA Bremen - Lüssumer TV 2:3
TURA NUTZT ÜBERLEGENHEIT NICHT AUS Peter Schmidt zweifacher Torschütze
GRÖPELINGEN.Der stark abstiegsgefährdete Lüssumer TV beendete seine Durststrecke. Den Führungstreffer durch Peter Schmidt (13.) glich Maik Schönijahn zwei Minuten vor der Pause mit einem Kopfballtreffer im Anschluss an einen Hodzic-Freistoß aus. 30 Sekunden nach Wiederanstoß brachte der eingewechselte Ugur Akcan die Gäste erneut in Front. Yves Adi (61.) ließ die Gastgeber mit dem 2:2 wieder hoffen, doch Goalgetter Peter Schmidt (90. +3) sorgte dafür, dass am Ende nur die Nordbremer jubelten.Maik Schönijahn sah nach einem überflüssigen Handspiel die Gelb/Rote Karte (69.).
OSC Bremerhaven - TURA Bremen 5:3
TURAS FEHLER EISKALT BESTRAFT Adi und Kashari treffen doppelt
BREMERHAVEN.Mit starker Anfangsphase verdienten sich die Hausherren durch Tore von Schmonsees (6.) und Rosemann (12.) eine frühe 2:0-Führung. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein, was Yves Adi kurz vor der Pause mit dem Anschlusstreffer bestrafte (41.). Als Redzepi einen Ballverlust von Hamzic wunderbar in die Mitte zum freistehenden Boss passte,war es um den Ausgleich geschehen (57.), und die Gäste durften wieder auf einen Punkt hoffen. Doch Hamzic selbst machte seinen Fehler wieder wett: Nach Steilpass von König traf er zum 3:2 für den OSC (69.). Kashari erhöhte per Abstauber auf 4:2 (75.). Der erneute Anschlusstreffer durch Adi (85.) leitete die Schlussoffensive der Gäste ein. Doch Kashari machte mit einem Kontertor zum 5:3 den Sack endgültig zu (88.).
Werder Bremen III - TURA Bremen 2:2
WERDER MIT EINEM PUNKT NOCH GUT BEDIENT Turas Powerplay nach der Pause nicht belohnt
Werder-Trainer Viktor Skripnik hatte bewusst auf sechs Leistungsträger seines Teams verzichtet, um auch seiner zweiten Garde eine Chance zu geben. Der Favorit begann so auch mit viel Elan und zwei frühen Toren. Sajewski (10.) und Neb (13.) schossen gleich in der starken Anfangsphase ein 2:0 heraus. Dann jedoch riss der Faden bei Werder - und Gegner Tura kämpfte aufopferungsvoll. Der Anschlusstreffer gelang durch MuhamedHodzic (33.), in der 79. Minute nutzte TobiasDurlach schließlich einen Freistoß von AltanAltunok per Kopf zum 2:2. Keeper Florian Kohfeldt rettete Werder bei Chancen von TuncayKoc und HumanSadrnafisy wenigstens noch den einen Punkt. Ein Weitschuss von MaikSchönijahn ging zudem knapp neben den Kasten, ein Freistoßtor von AchimBoss wurde nicht anerkannt. "Wir haben einen Punkt gewonnen", meinte somit Skripnik, während sein Gegenüber Holger Zander "eine ganz starke Leistung" seiner Mannschaft gesehen hatte.
Favorit in der Verfolgerrolle:Werders Sajewski jagt Turas Sascha Köhler (rechts) hinterher.
TURA Bremen - Blumenthaler SV 1:1
BLUMENTHAL HOLT SICH IN UNTERZAHL EINEN PUNKT Beim 1:1 gegen Tura sieht erst Robert Herdzina die Ampelkarte, dann Zeynel Can "Rot" GRÖPELINGEN. Mit einem gerechten 1:1 (0:0)-Unentschieden endete die Partie der Fußball-Verbandsliga zwischen Tura Bremen und dem Blumenthaler SV. Die Nordbremer übernahmen zwar zunächst die Initiative, doch größere Möglichkeiten konnten sie sich nicht erarbeiten. Ab der zehnten Minute gaben die Gröpelinger, angetrieben von Muhamed Hodzic, ihre Zurückhaltung auf. Gefährlich wurden sie bei Standardsituationen. Bei zwei Kopfbällen von Tobias Durlach (14.) und Tuncay Koc (17.), die nur knapp das Ziel verfehlten, lag der Führungstreffer in der Luft. Nach diesen Warnschüssen setzte sich Blumenthal wieder etwas besser in Szene. Pech hatten die Gäste in der 19. Minute: Erst traf Robert Herdzina nur den Querbalken, wenig später lenkte Tura-Keeper Knuth Meyer einen Kopfball von Tijan Ceesay gerade noch um den Pfosten. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel bejubelten die Hausherren schon den Führungstreffer von Muhamed Hodzic, doch der fand wegen einer angeblichen Abseitsstellung beim Referee keine Anerkennung. Als Hodzic in der 55. Minute verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen musste, kam ein Bruch ins Spiel der Gastgeber. Zwei Zeigerumdrehungen später scheiterte Sven Landwehr an Schlussmann Knuth Meyer. Als der kurz vor der Pause eingewechselte Blumenthaler Sergej Nefjodow nach zweimaligen Foulspiel die Ampelkarte (61.) sah, wendete sich das Blatt wieder zu Gunsten der Gröpelinger. In Überzahl glückte den Turanern in der 76. Minute durch Achim Boss der Führungstreffer. In der Folgezeit aber leisteten die Blumenthaler, die ihre spielerischen Möglichkeiten nie abriefen, wieder etwas mehr Widerstand. 180 Sekunden später nutzte der insgesamt blass gebliebene Sven Landwehr einen etwas umstrittenen Freistoß, den er direkt verwandelte, zum glücklichen Gleichstand. Nach dem 1:1 hatten beide Teams noch je einmal den Siegtreffer auf dem Fuß. Aber zunächst scheiterte Bernd Wollny mit einem Kopfball an Sven Johannsen, und auf der Gegenseite verfehlte Daniel Rosenfeldt nur um Zentimeter das Gehäuse. Hektisch ging es in der Nachspielzeit zu. Nach einem Zweikampf zwischen Zeynel Can (BSV) und Michael Dirks sah der Blumenthaler Akteur nach beleidigenden Worten in Richtung seines Gegenspielers von Schiedsrichter Karsten Meyer (Sebaldsbrück) die Rote Karte.
Brinkumer SV - TURA Bremen 3:0
MARCO DEHNE HÄLT BRINKUM AUF KURS BSV steht nach 3:0 gegen Tura im Roland-Pokalfinale
BRINKUM. Schalke 04 vielleicht? Werder Bremen? Oder doch gar das ganz große Los mit dem FC Bayern München? Der Brinkumer SV darf weiter träumen. Träumen vom Einzug in die erste DFB-Pokalrunde. Gestern Abend wurde der Oberligist seiner Favoritenrolle trotz einer mäßigen Vorstellung gerecht und zog durch einen 3:0 (1:0)-Erfolg über Tura Bremen ins Finale des Rolandpokals ein. Vor lediglich 163 zahlenden Zuschauern ließen die Platzherren indes lange Zeit den Willen vermissen, erstmals in der Vereinsgeschichte den ganz großen Wurf landen und an die "Fleischtöpfe" kommen zu wollen. Immerhin würde die Teilnahme am DFB-Pokal-Wettbewerb rund 50000 Euro in die Kassen spülen. Dabei hatte BSV-Trainer Goran Barjaktarevic seine Startformation gegenüber dem jüngsten Punktspiel in Büdelsdorf gleich auf sechs Positionen inklusive Torhüter verändert und neben Ersatzkeeper Duffner auch Doll, Suksur, Thalmann, Bitter und Fischer die Chance gegeben, sich zu zeigen. "Empfohlen hat sich davon keiner", stellte der Coach 90 Minuten später enttäuscht fest. Und fügte leise an: "Das gilt aber auch für diejenigen, die vorher schon im Team waren." Einzige Ausnahme: Marco Dehne. Der Routinier bot im rechten Mittelfeld eine herausragende Leistung, setzte wiederholt Akzente in der Offensive und glänzte zudem als zweifacher Vorbereiter. "Marco hat wirklich über die gesamte Zeit starken Fußball gespielt", lobte auch Barjaktarevic, der insbesondere mit der Leistung in Halbzeit eins haderte. "Da haben wir genau das gespielt, was wir nicht spielen wollten." Im Klartext: Brinkum trat pomadig auf, agierte viel zu behäbig und ließ (mit Ausnahme von Dehne) jeglichen Zug zum Tor vermissen. Weil Güven Ayik wieder und wieder einen Haken zu viel schlug, weil das Mittelfeld nicht nachrückte, weil man zahlreiche Zweikämpfe - vor allem in der Luft - verlor. "So kann ich auch spielen - und zwar ohne Training", schimpfte der Coach an der Linie. Ayik erhielt schließlich die Quittung für seinen schwachen Auftritt und wurde nach nur 33 Minuten ausgewechselt. Dass der BSV sich gegen den Verbandsligazwölften dennoch nicht blamierte, lag vor allem an Marco Dehne. Zunächst setzte der Mittelfeldmotor Andreas Bitter in Szene, der zum frühen 1:0 einschob (9.), dann flankte er mustergültig auf Rasim Suksur, der freistehend per Kopf einnetzte (68.). Nach Abwehrfehler stellte der eingewechselte Thomas Kurpiel mit feinem Lupfer schließlich den Endstand her. Das Fazit des Trainer: "Das war eine durchschnittliche Verbandsliga-Vorstellung." Tura-Trainer Holger Zander sagte nach dem Spiel:"Ich bin arg enttäuscht, denn ich hatte mehr Biss und Laufbereitschaft erwartet.Vielleicht lag es ja am Wetter".
Leher TS - TURA Bremen 3:0
LTS NUTZT CHANCEN - TURA NICHT Wolfram gelingt Traumtor
"Tura hat gut mitgespielt und ist unter Wert geschlagen worden", räumte LTS-Trainer Peter Geike ein. "Es hätte auch gut und gerne 5:4 ausgehen können." Die Gäste scheiterten vor allem an der mangelnden Chancenverwertung, während Lehe mit der gezeigten Leistung einmal mehr die starke Saison als Neuling untermauerte. Mazur köpfte nach Flanke von Söhl zum 1:0 ein (43.). Mit einem herrlichen Freistoßtor in den Winkel erhöhte Wolfram auf 2:0 (55.). "Das war wirklich ein Sonntagsschuss", staunte Trainer Peter Geike nicht schlecht. Den Endstand von 3:0 besorgte Söhl, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte (75.).
TURA Bremen - FC Bremerhaven 1:2
DAS PECH BLEIBT TURA TREU FCB-Siegtreffer erst in der Nachspielzeit
Der Favorit kam zu einem glücklichen Sieg und hatte - anders als in den vergangenen Wochen - nicht einmal eine Vielzahl an Chancen zu bieten. "Wir haben schlecht gespielt", meinte Trainer Norbert Riedel, der einige Spieler aus der zweiten Reihe einsetzte. Bei den Gastgebern fehlte mit Cebecioglu,Dirks,Sieler & Köhler fast die gesamte Defensivabteilung. In der 17.Minute gelang dem ansonsten blassen Bektas, nach einem missglücktem Rückpass von Wollny, die 0:1-Führung. In der 2.Hälfte nahmen nun immer mehr die Gröpelinger das Heft in die Hand,und hatten durch Wollny,Sadrnafisy und Durlach beste Einschussmöglichkeiten. Nachdem Bremerhaven in der 75. Minute noch ein Tor wegen Abseits aberkannt worden war, fiel 3 Minuten später der verdiente Ausgleich für die kampfstarken Gastgeber - Muhamed Hodzic hatte einen Freistoss unhaltbar in den Winkel gezirkelt. Erst in der Nachspielzeit gelang den Gästen, durch Zadeh, der Treffer zum schmeichelhaften Erfolg.
TURA-Kapitän Durlach springt am höchsten.
TURA Bremen - OSC Bremerhaven 6:3
NEUN TORE, ZWEI PLATZVERWEISE Tura nach turbulenten 90 Minuten 6:3-Sieger über den OSC
GRÖPELINGEN. "Das Saisonziel Klassenerhalt ist erreicht", atmete Tura Bremens Trainer Holger Zander nach dem 6:3 (4:1)-Erfolg gegen den OSC Bremerhaven auf, der die Zugehörigkeit in der Fußball-Verbandsliga der Gröpelinger für ein weiteres Jahr sicherte. Neun Tore, drei Elfmeter und zwei Platzverweise - auf der BSA an der Lissaer Straße wurde gestern allerhand geboten. Tura erwischte einen Traumstart: Nach einem abgewehrten Schuss von Yves Adi staubte Tobias Durlach zum 1:0 ab (2.). Der guten Anfangsphase folgte die kalte Dusche. Eine Freistoß-Rücklage hämmerte Jörn Baumann mit einem Gewaltschuss zum 1:1 in die Maschen (11.). Tura zeigte sich vorübergehend geschockt, doch dann stand dem Neuling das Glück Pate: Bernd Wollny hatte sich am Gäste-Strafraum durchgesetzt und wurde von Sven Döscher gefällt: Elfmeter. Das Foul war unstrittig, diskutabel hingegen der Tatort des Geschehens. Achim Boss ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 2:1 (26.). Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause schien der Weg zum Sieg für Tura geebnet zu sein. Durlach traf zum 3:1 (44.). Maik Schönijahn erhöhte nach einem langen Freistoß von Altan Altunok per Kopf sogar auf 4:1 (45.). Der psychologische Effekt dieser Tore blieb jedoch aus. Stattdessen erlebte das Spiel der Gastgeber nach der Pause einen kompletten Filmriss. Baumann verkürzte mit einem Freistoß auf 2:4 (47.). Die Konzentration bei Tura schien futsch. Ein schlampiger Eckball von Schönijahn, ein plumpes Foul von Tuncay Koc an Leandro Bastos und der dritte Streich von Baumann, diesmal per Elfmeter, waren die Folge (52.). Erst ein Kraftakt von Schönijahn zum 5:3 sorgte für die Vorentscheidung (70.). Ein Handelfmeter durch Hodzic, dessen Verursacher Torben Schnaars die Rote Karte sah, machte das halbe Dutzend voll (79.). Am Ende stand der OSC nur noch zu neunt auf dem Feld, weil auch Patrick Rosemann nach Foul an Sascha Köhler die Rote Karte sah (89.).
TSV Lesum - TURA Bremen 0:0
MARCO HAMPEL SORGT FÜR DIE NULLNUMMER Torwart des TSV Lesum-Burgdamm hält auch bei den größten Chancen von Tura seinen Kasten sauber
LESUM. Was fehlte, waren lediglich die Tore. Ansonsten lieferten sich der TSV Lesum-Burgdamm und Tura Bremen am vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga eine ausgesprochen interessante Auseinandersetzung, die leistungsgerecht mit einem 0:0 endete. Obwohl die sportliche Bedeutung nur noch gering war - für beide Mannschaften ging es nur noch um eine etwas bessere Endplatzierung - , lieferten sich die Nordbremer und Gröpelinger einen offenen Schlagabtausch. Im ersten Durchgang bestimmten die Gäste auf Grund ihrer Vorteile im Mittelfeld das Geschehen. Nach der ersten Lesumer Möglichkeit, bei der Christian Hunecke mit einem Heber das Ziel verfehlte, spielte sich das Geschehen fast nur noch vor dem Gehäuse der Gastgeber ab. TobiasDurlach zielte bei einem Kopfball (14.) zu ungenau, danach fand ein Treffer von Yves Adi (17.) beim Unparteiischen Thomas Herbst wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Zwei Minuten später bewahrte TSV-Torwart Marco Hampel, der im Sekundentakt zunächst Altan Altunok zum Verzweifeln brachte und auch beim Nachschuss von Bernd Wollny prächtig reagierte, sein Team vor einem Rückstand. Auch bei der nächsten Großchance von Muhamed Hodzic (34.) hielt der Lesumer Keeper seinen Kasten sauber. Sekunden vor dem Pausenpfiff hatten die Hausherren viel Glück, dass Schiedsrichter Thomas Herbst nach einem Foul von Mirko Hohnhorst an Muhamed Hodzic Gnade vor Recht ergehen ließ und nicht auf Elfmeter für die Turaner entschied. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Jetzt stellten die Haskamp-Schützlinge das dominierende Team. Bei Tura blieb offensichtlich der Schwung der ersten Hälfte in der Kabine. Große Einschussmöglichkeiten konnten sich die Lesumer aber trotz der Feldüberlegenheit nicht erspielen. Da auch die Mannen von Trainer Holger Zander im Angriff zu unentschlossen wirkten, blieb es beim torlosen Unentschieden. Beide Trainer, die eigentlich einen Sieg von ihren Teams gefordert hatten, waren auf Grund der verschiedenen Halbzeiten mit dem Ausgang nicht ganz zufrieden. Für die Fans beider Seiten war es aber trotz der Nullnummer eine ansehnliche und interessante Partie, in der beide Abwehrreihen mit ihren Torhütern die Prunkstücke waren.
TURA Bremen - SC Weyhe 4:2
WENIG PERSONAL,VIELE TORE Tura stellt halbes Team für "Zweite" ab und gewinnt dennoch 4:2
GRÖPELINGEN. Erfolgreicher Abschluss einer starken Saison: Mit 4:2 (1:2) gewann Fußball-Verbandsligist Tura seine letzte Partie der Spielzeit 2005/2006 gegen Absteiger SC Weyhe. Tura-Trainer Holger Zander hatte mit Adi,Altunok,Koc,Durlach und Sieler gleich fünf Stammkräfte in die Zweite beordert, die parallel ihr "Endspiel" um den Verbleib in der Bezirksliga gegen den ebenfalls mit Verbandsliga-Akteuren aufgerüsteten Lüssumer TV II bestritt. "Leider vergeblich", sagte Zander, als er von der unglücklichen 0:1-Niederlage des Unterbaus hörte. Dem personellen Aderlass zum Trotz diktierten die Hausherren das Geschehen in den ersten 20 Minuten nach Belieben. Als Achim Boss zum Solo ansetzte, wusste sich die SCW-Abwehr nur mit einem Foul zu helfen. Der Gefoulte verwandelte sicher zum 1:0 (17.). Elf Minuten später markierte Sven Ludewig mit einem satten Schuss den Ausgleich (28.). Wiederum nur sechs Minuten darauf klingelte es zum zweiten Mal im Tura-Gehäuse, als John Daedelow zum Weyher 2:1 einköpfte. Und hätte Ludewig aus drei Metern nicht übers Tor geschossen, wäre wohl eine Vorentscheidung zu Gunsten des Absteigers gefallen (39.). "Aber wenn man die Chancen nicht macht, kann man nicht gewinnen", so Weyhes Interimscoach Dirk Lellek, dessen Mannen sich nach dem Ausgleich von Michael Dirks immer mehr aufgaben und so die finalen Treffer von Human Sadrnafisy (76.) und Bernd Wollny (82.) ermöglichten.