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2:2-Remis im ersten Test

Nach einer Woche Training war TURA beim Aufstiegsaspiranten der Bezirksliga SC Vahr-Blockdiek zu Gast. In einer zerfahrenen ersten Hälfte markierte Jude Francis bereits nach 5 Minuten per Foulelfmeter die frühe Führung für die Grün-Weissen. In der 10.Minute war es ein gekonnt ausgeführter Freistosstrick, bei dem TURA's Hintermannschaft nicht gut aussah. Ex-TURA-Stürmer Timo Seefeldt, der zwei- dreimal gefährlich in Erscheinung trat, war am Vahrer Führungstreffer beteiligt. Gekonnt servierte er TURA's Abwehrchef Tobias Durlach das Leder auf den Kopf, der ins eigene Tor traf. Im zweiten Abschnitt ein anderes Bild. TURA diktierte nun das Geschehen und Akkus, Berlips und Sun waren nun die Chefs im Mittelfeld. Den Ausgleich bereitete Ziwar Sun mustergültig vor, so dass Bonanni aus 10 Metern nur noch einschieben musste. Die Gröpelinger waren dem Siegtreffer jetzt näher, während die Vahrer nur noch gelegentlich zu Kontern kamen, jedoch ohne dabei gefährlich zu werden. Letztendlich musste man sich aber mit einem am Ende gerechten Unentschieden zufrieden geben.

TURA: Meyer, Durlach, Schade, Wulf (Berlips/46.), Özbek, Burkevics, Francis (Sun/33.), Hamma (Akkus/46.), Klein (Ebele/46.), Bonanni (Francis/75.), Keller (Arib/46.) 

Tore: 0:1 Francis (5./FE), 1:1 (10.), 2:1 Durlach (38./Eigentor), 2:2 Bonanni (49.)


Julian Wulf und Ziwar Sun wechseln zu TURA

Nach "Spieler-Co-Trainer" Manni Klein vermeldet Landesligist TURA Bremen in dieser Woche die Neuzugänge zwei und drei.
Julian Wulf ist 19 Jahre alt, gelernter Innenverteidiger und kommt vom Bremen-Ligisten Brinkumer SV. Bereits von der D- bis zur B-Jugend schnürte Wulf seine Schuhe für die Gröpelinger, bevor es ihn nach Brinkum zog.
Mit Ziwar Sun kehrt ein alter Bekannter zurück zum Bromberg. Erst im vergangenem Jahr verließ er TURA, um eine Klasse höher für den Brinkumer SV in der Bremen-Liga zu spielen. Sun durchlief bei TURA alle Jugendmannschaften und gilt als typischer "Sechser".
         
            Julian Wulf              Ziwar Sun


Manni Klein wechselt zu TURA

TURA Bremen ist auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer fündig geworden. Kein geringerer als Manfred "Manni" Klein gab den Grün-Weissen in der vergangenen Woche seine Zusage.
Bremens Amateurfussballer des Jahres von 2002 wechselt vom Bremen-Ligisten FC Burg nach Gröpelingen, und wird in der kommenden Spielzeit die rechte Hand von Neu-Trainer und Bruder Ingo Klein.
Gleichzeitig wird der 34jährige Offensivallrounder auch den Kader der 1.Herren verstärken. Klein freut sich auf eine neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit seinem Bruder Ingo, was für ihn schon immer ein kleiner Traum war.
                      
     Neu-Turaner Manfred Klein


Rolf Roeder nicht mehr Trainer bei Tura

Bremen-Gröpelingen
. Rolf Roeder ist nicht mehr Trainer beim
Fußball-Landesligisten Tura Bremen. "Wir bedauern die aus gesundheitlichen
Gründen unumgängliche Entscheidung. Wir danken Rolf Roeder für seine
hervorragende Arbeit", erklärt Tura-Präsident Dirk Bierfischer.
Die Trainingsleitung der ersten Herrenmannschaft hat inzwischen der
langjährige Co-Trainer Ingo Klein übernommen, der das Team auch in der
kommenden Saison als verantwortlicher Trainer betreuen wird.
                        
Neuer Trainer der 1.Herren: Ingo Klein


TURA erhält eine Lehrstunde im Passspiel

Nach dem 6:0 Kantersieg gegen den Bezirksligisten Worpswede fühlte man sich eigentlich gut gerüstet gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Landesliga Niedersachsen. In der Sommervorbereitung gelang den Turanern auch noch ein viel beachteter 4:3 Sieg in Bornreihe, doch nun revanchierten sich die Moorteufel auf imposante Art und Weise.
Bereits in den ersten Minuten wurden die Gröpelinger von den Moorteufeln überrannt. Direkte Kombinationen gepaart mit energischem Zweikampfverhalten führte dazu, dass TURA ein ums andere Mal ausgespielt wurde. So stand es bereits nach 14 Minuten sage und schreibe 0:3 und es war eine Klatsche zu erwarten.
Bei längerer Spielweise fand TURA jedoch erste gute Ansätze, und hatte seinerseits Gelegenheiten, das Ergebnis zu verkürzen. Bis zur Pause blieb es jedoch bei diesem Spielstand.
Unmittelbar nach der Halbzeit schlug es zum 4. Mal im TURA-Gehäuse ein. Bornreihe bestimmte klar das Spielgeschehen. Als in der 65. Minute das 0:5 fiel, deutete sich ein Debakel an.
Ferhat Sinar war es dann vorbehalten, mit einem gekonnten Heber den Anschlusstreffer in der 75. Minute zu erzielen. Hierbei blieb es bis zum Schlusspfiff.
Am kommenden Wochenende muss TURA zum ersten Punktspiel nach Eiche Horn, und man kann nur hoffen, dass man aus dieser Begegnung etwas gelernt hat, ansonsten kann auch der Punktspielstart in die Hose gehen.

TURA: Rickborn (Kozulcali/46.), Baah, Müller (Richter/46.), Durlach, Henke (Mara/46.), Cengiz (Sinar/46.), Dön (Miri/46.), Francis, Berlips, Keller, Akkus


TURA fegt das Bezirksligateam aus dem Künstlerdorf vom Platz

Eine Woche vor dem Rückrundenstart scheint TURA auf dem richtigen Weg zu sein, um die Aufholjagd in Richtung Bremen-Liga noch einmal anzutreten. Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an, was man aber gerade bei den Gröpelingern überhaupt nicht merkte.
Von Beginn an versuchten die Turaner den Ball laufen zu lassen und stellten dabei immer wieder geschickt die Räume für etwaige Gegenangriffe zu. Im Spielaufbau haperte es dann auch insbesondere in der ersten Halbzeit, wodurch nicht unbedingt ein ansehnliches Spiel zu Stande kam. Imposant die Leistung der Defensive, in der Neuzugang Pascal Assan als Innenverteidiger herausragte. Aber auch die anderen Defensivspieler, angefangen beim Torwart Stefan Rickborn über den zweiten Neuzugang Terence Baah als auch das komplette Mittelfeld, überzeugte.
Einer der ersten sehenswerten Angriffe endete auch gleich im Netz des Gegners. In der 14. Minute flankte Baah auf den überragenden Offensivspieler Jakub Keller, und dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte die Kugel humorlos.
Als Keller in der 52. Minute einen Abpraller von Ferhat Sinar einschob, war das Spiel bereits entschieden. Der Gegner resignierte immer mehr und TURA bekam immer mehr Oberwasser. In der 58. Minute markierte Keller seinen dritten Treffer. Die weiteren Tore fielen dann wie im Training und Worpswede ist mit dem 6:0 noch gut bedient. In der 82. Minute traf Faruk Akkus, in der 85. Konnte Ferhat Sinar nicht mehr vorbeischiessen und in der 89. Minute trug sich auch Numan Dön zum ersten Mal in die Torjägerliste ein, was wohl mit einem kleinen Obolus verbunden ist.
Am Dienstag Abend tritt TURA dann noch einmal ein Vorbereitungsspiel an. Diesmal gegen den Klassengefährten von Worpswede, Blau-Weiß Bornreihe. Dieses Spiel dürfte um einiges schwerer werden…

TURA: Rickborn, Baah, Müller, Assan, Henke (Mara/46.), Cengiz (Sinar/46.), Richter, Berlips, Keller, Akkus, Miri (Dön/46.)

Tore: 1:0 Keller (14.), 2:0 Keller (52.), 3:0 Keller (58.), 4:0 Akkus (82.), 5:0 Sinar (85.), Dön (89.)


TURA muss dem Vorbereitungsstress Tribut zollen

Im zweiten Vorbereitungsspiel für die Rückrunde musste das Team von Trainer Rolf Roeder den vielen Trainingseinheiten Tribut zollen und verlor dann verdient in der zweiten Halbzeit mit 2:4.
Dabei begann es recht gut für die Gröpelinger. Bereits in der 2. Spielminute verwandelte Mehmet Cengiz per Kopf (!) eine Freistoßflanke von Faruk Akkus. In der Folgezeit diktierte TURA auch klar das Spielgeschehen und erspielte sich eine Reihe von Torchancen. Durch einen unnötig verursachten Foulelfmeter von Ferhat Sinar glich Lesum in der 22. Minute aus ehe Akkus einen Foulelfmeter (Jakub Keller wurde im 16er gelegt) in der 32. Minute zur erneuten Führung nutzte.
Soweit lief auch noch alles nach Plan. In der 2. Halbzeit verlor TURA aber immer mehr den Faden. Die Aktivposten der 1. Halbzeit Akkus, Keller und Jude Francis brachen jetzt völlig ein und so erspielte sich TURA nicht eine Torchance mehr. Im Gegenteil. Man musste mit ansehen, wie der Bezirksligist immer stärker wurde und nur dem besten Turaner an diesem Tag, Torwart Ersin Kozulcali, war es zu verdanken, dass man nur mit 2:4 verlor.
Trainer Roeder nahm es aber gelassen, wusste er doch zu genau, wo die Ursache für das schlechte Spiel in der zweiten Halbzeit war. Das Hauptaugenmerk der Fitness liegt eben auf den 20.2., wenn man dann zum Nachholspiel gegen Eiche Horn antreten muss.

TURA: Kozulcali, Mara (Baah/46.), Müller (Berlips/46.), Durlach, Sinar, Cengiz (Richter/46.), Francis, Assan, Keller, Akkus, Dön (Davran/62.)


TURA hält lange Zeit gut mit beim Titelaspiranten der Bremen-Liga

Das erste Spiel in der Vorbereitung für die Rückserie (die beiden avisierten Spiele gegen Melchiorshausen und Jahn Delmenhorst sind ausgefallen) fand auf dem neuen Kunstrasenplatz des Bremer SV statt, der insgesamt gut bespielbar war. Der während des Spiels einsetzende Eisregen sorgte eher außerhalb des Spielfeldes für Aufregung, da die Gehwegplatten um den Platz mit einer dicken Eisschicht überzogen waren.
Auf dem Platz benötigte der Landesligist 15 Minuten, um sich auf das hohe Tempo und das starke Zweikampfverhalten des Bremenligisten einzustellen. Bis dahin stand es jedoch bereits 2:0. In der 4. Minute nutze BSV eine Unachtsamkeit nach einer Ecke aus, in der 15. Minute war die Abwehr nach einer Hereingabe völlig unsortiert. Beide Male hatte der gute A-Jugend-Torwart Ersin Kozulcali keine Abwehrchance.
Erst danach fand TURA eine Einstellung zum Spiel und zum Gegner. Jetzt nahm man auch die Zweikämpfe an und siehe da, die eine oder andere Möglichkeit erspielte sich fortan der Landesligist. In der 41. Minute dann der Anschlusstreffer des überragenden Jude Francis, der auch zugleich der Halbzeitstand war. Nach dem Wechsel war das Spiel dann vollends ausgeglichen, der Platz wurde auch zunehmend rutschiger. Während BSV immer druckvoller und ungestümer auf der TURA-Tor zustürmte, zelebrierten Faruk Akkus und Jakub Keller diverse Konter, die leider nicht genutzt werden konnten. Sonst hätte das Ergebnis sicherlich eher einer Überraschung geglichen. So fiel das 1:3 in der 70. Minute nach einem abgefälschten 16m-Schuss; ein Ergebnis, mit dem TURA gut leben kann.
Die beiden Neuzugänge Terence Baah und Pascal Assan fügten sich gut ein bei den Turanern und auch der Langzeitverletzte Tobias Richter freute sich wieder über die ersten Einsatzminuten.

TURA: Kozulcali, Baah, Assan, Durlach, Sinar, Dön (Henke/46.), Francis, Richter (Berlips/46.), Keller, Akkus, Mara (Aridir/31.)


Mögliches Preisgeld leichtfertig verspielt

Alles andere als überzeugend präsentierte sich Turas 1.Herren beim mit 40 Mannschaften besetzten Turnier in Schiffdorf.
Zwar gelangen gegen die unterklassigen Teams vom TSV Wehden II und dem TV Loxstedt jeweils 5:0-Kantersiege (Spielzeit 9 Minuten), doch verlor man die Spiele gegen die LTS Bremerhaven II (0:3) und dem VfL 07 Bremen (1:3). Turniersieger wurde die zweite Vertretung des Brinkumer SV, die im Finale den Bremen-Ligisten VfL 07 in die Knie zwang, und die 500 Euro Prämie einstrich.

TURA: Rickborn, Henke, Francis, Keller, Aridir, Bonanni, Dön, Akkus, Müller


Bericht aus "Die Norddeutsche" vom 03.01.2011:

Die beiden Neuen machen das Rennen
Im Finale des Ihlpohler Neujahrsturniers setzt sich Tura im Siebenmeterschießen gegen den VSK II durch

Ihlpohl. Die beiden Neuen in der Ritterhuder Sporthalle Moormannskamp sorgten gleich für Furore. Sowohl Tura Bremen als auch der VSK Osterholz-ScharmbeckII zogen ins Finale des 32. Fußball-Neujahrsturniers beim ASV Ihlpohl ein, der erstmals ULC-Neujahrscup hieß. Nach torlosem zwölfminütigem Spiel und fünfminütiger Verlängerung setzte sich der Bremer Landesligist im Siebenmeterschießen 2:1 gegen Lüneburgs Landesligisten durch.
Es war wohl die beste Partie des kurzweiligen Nachmittags. VSK-II-Betreuer Günter Stelling nannte es gar "ein geiles Spiel von beiden Mannschaften", der Co-Trainer des Teams, Harald Meinecke, der das Coaching übernommen hatte, trauerte nur den Chancen im Finale nach, denn "das wollten wir eigentlich gewinnen", und "in der regulären Spielzeit haben wir es in der Hand gehabt". Starke Paraden von Tura-Keeper Ersin Kozulcali hätten allerdings eine vorzeitige Entscheidung verhindert, und jetzt "sind wir auch mit dem zweiten Platz zufrieden".
Nun, der VSK-II-Keeper Dennis Budach war allerdings ebenbürtig und verhinderte ebenfalls die eine oder andere Chance, wenn auch der VSK II Vorteile besaß. Tura hatte schließlich auch noch gar keine Hallenturniere gespielt, schon seit Jahren nicht mehr. Nun war Co-Trainer Ingo Klein aber mit einem kleinen Tross angerückt, der erst ein Mal in der Halle trainiert hatte, aber eben auch vielleicht Geld für die Mannschaftskasse mitnehmen wollte - 200 Euro gab es dann für den Sieg im Finale.
Und im Siebenmeterschießen, bei dem jeweils drei Spieler antraten, trafen Turas Faruk Akkus und Jakub Keller eben, beim VSK II nur Torben Poppe. Die Schüsse von Daniel Nodurft und Eugen Zilke hielt Tura-Keeper Kozulcali, sein Teamkollege Maik Schönijahn hatte den Ball zwischendrin noch gegen die Querlatte gesetzt - in der Summe also 2:1 für Tura.
Beide Mannschaften hatten sich in den Gruppenspielen noch schwer getan, in die Halbfinals einzuziehen. Tura wurde aber hinter einem fast schon überlegen wirkenden Team des Blumenthaler SV um Spielertrainer Peter Moussalli ebenso Zweiter wie in der anderen Gruppe der VSK II hinter der SG Aumund-Vegesack. Allerdings rüttelten sich die Kreisstädter nach dem zweiten Spiel in der Kabine noch mal richtig wach - oder, mit den Worten des später eingetroffenen Trainers Matthias Ruländer ausgedrückt: "Als ich kam, lief es besser". Dass der VSK II mehr als nur mitspielen wollte, unterstrich schon die Tatsache, dass die Grün-Weißen mit dem größten Kader aller acht Teams nach Ritterhude gekommen war - zwölf Spieler waren angereist.
Nach einem kurzen Zwischenfall, als - erstmals in 32 Jahren - ein unbeherrschter Zuschauer eine Bierflasche in Richtung Tribüne geschleudert hatte, setzte der VSK II sich im ersten Halbfinale mit Technik, Spritzigkeit und Schnelligkeit gegen die sicherlich erfahreneren und mit viel Körpereinsatz auftretenden Blumenthaler durch. Tura bezwang die SAV durch zwei schöne Tore; neidlos erkannte SAV-Co-Trainer Ulf Hilke den 2:1-Erfolg Turas an, auch wenn er enttäuscht feststellen musste: "Wir haben die Chancen, die machen die Tore." Nicht so gut zu sprechen war der SAV-Verantwortliche dann auf das Spiel um Platz drei gegen den Blumenthaler SV, das er für die zahlenden Zuschauer "peinlich" fand und "absolut unwürdig". Mit 5:0 gewann seine SAV, ohne dass die BSV-Vertretung nennenswerten Widerstand leistete oder noch leisten konnte. SAV-Coach Kristian Arambasic, der mit der Familie unter den Zuschauern weilte, verließ die Halle dann auch schon vor Ende der Partie.
Und die übrigen Teams? Trainer Werner Thoden war mit Platz sieben für den ATSV Scharmbeckstotel ganz zufrieden, sowohl seine als auch die Spieler von Gegner und Gastgeber ASV Ihlpohl (ganz in schwarz!) hatten die Silvesterfeiern nicht rechtzeitig aus den Knochen schütteln können. ASV-Neu-Coach Torsten Plikat sah es ebenfalls gelassen - Trainingsauftakt für seine Jungs ist schließlich erst am 27. Januar. Keine große Rolle beim Turnier vermochten auch die TuSG Ritterhude und die SG Marßel zu spielen (1:2 im Spiel um Platz fünf).
Die Verantwortlichen des ASV Ihlpohl jedenfalls waren mit der 32. Auflage ihres Turniers zufrieden - und durften es auch. Sportlich hatte sich der Besuch für die Zuschauer zumeist gelohnt (einige Hundert waren in der Halle). Und durch die straffe Turnierleitung mit Dennis Preuß und Paul Friedrich an den Schalthebeln wurde der Nachmittag auch nicht zu lang.
Der Torschützenkönig musste in diesem Jahr übrigens ausgelost werden: Gewinner Ferdi Kök (SAV) hatte ebenso drei Tore geschossen wie Faruk Akkus (Tura), Dennis Tanski (BSV) und Mohamed Hodzic (SAV). Anschließend ging es - endlich - ins Vereinsheim des ASV zur Nach-Turnier-Fete.
Faruk Akkus im Vorwärtsgang. Mehr
vom Spiel hatten allerdings die
Niedersachsen.
  Nach dem Siebenmeterschießen
galt der Dank von Faruk Akkus und seinen Mitspielern ihrem Keeper Ersin Kozulcali.
Sieger des Ihlpohler Neujahrsturniers 2011: TURA Bremen
hintere Reihe von links:
Trainer Rolf Roeder, Co-Trainer Ingo Klein, Tobias Durlach, Senol Aridir, Jakub Keller, Pascal Assan, Maik Schönijahn, Sebastian Schade
untere Reihe von links: Jude Francis, Co-Trainer-Sohn Kilian Klein, Ersin Kozulcali, Numan Dön, Faruk Akkus


TURA gewinnt sensationell das Neujahrsturnier in Ihlpohl und scheidet einen Tag später mit 0 Punkten in der Vorrunde der Bremer Futsalmeisterschaft in Lemwerder aus

A-Jugendtorwart Ersin K. sichert den Turanern mit einer überragenden Leistung den Turniersieg

Erstmals nahm die 1. Herren von TURA an dem Neujahrsturnier in Lemwerder teil und es sollte sich zu einem Erfolgsturnier gestalten.
Mit kleinen Augen und durchfeierter Silvesternacht kamen die Turaner in Ihlpohl an. So war es auch nicht verwunderlich, dass man eine gewisse Anlaufphase benötigte. Das erste Spiel gegen den Blumenthaler SV ging noch mit 1:2 verloren, doch danach gab man sich keine Blöße mehr. In den Gruppenspielen gewann man sicher gegen Ihlpohl (2:0) und Ritterhude (3:0), um dann als Gruppenzweiter hinter Blumenthal sich für das Halbfinale zu qualifizieren.
Im Halbfinale traf man auf die in der Liga mächtig für Aufsehen sorgende SAV mit den Ex-Turanern Altunok und Hodzic. Hochverdient gewann man 2:1 gegen den Bremenligisten und zog so in das Endspiel ein. Gegner war hier die Bezirksoberligamannschaft von VSK Osterholz 2.
In einem dramatischen Finale schenkten sich beide Teams nichts und lieferten sich einen packenden Kampf. Zum überragenden Spieler wuchs Nachwuchstorwart Ersin Kozulcali über sich hinaus und rettete TURA zunächst in die Verlängerung. Als auch diese 0:0 endete, musste ein 9m-Schießen das Turnier entscheiden. Faruk Akkus und Jakub Keller trafen sicher vom Punkt, ehe Maik Schönijahn mit seinem Fehlschuss es noch einmal spannend machte. Ersin Kozulcali hielt jedoch auch den letzen 9m bravourös und sicherte TURA damit eine schöne 200€ Prämie.
Die Anstrengungen gingen jedoch nicht spurlos an den Spielern vorbei. Als man tags darauf in Lemwerder zur Bremer Futsalmeisterschaft antrat, war von dem vortägigen Zauberfussball nichts mehr zu sehen. Sämtliche Spiele gingen verloren und man beendete das Turnier als Gruppenletzter. Bleibt das Fazit: Futsal ist ein eigenes Spiel und muss von den Turanern wohl noch geübt werden.
Am kommenden Wochenende steht das nächste Turnier in Schiffdorf auf dem Plan. Vielleicht lässt sich ja da eine weitere Prämie einsacken.

Beim Futsal für TURA am Start: Kozulcali, Akkus, Bonanni, Cengiz, Francis, Gül, Keller, Dön, Durmus