Zählte TURA’s Landesligakader zwischenzeitlich ganze 23 Akteure, besteht er nach gut einem Drittel der Saison aktuell nur noch aus deren 19. Während Sinan und Timur Özbek von Trainer Rolf Roeder aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen wurden, haben Cengiz Özbek und Keeper Patrick Mehrtens aus eigenen Stücken die Segel gestrichen. Eine Schockmitteilung erreichte TURA’s Coach vergangene Woche. Denn mit Innenverteidiger und Routinier Daniel Müller fällt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft vorerst auf unbestimmte Zeit aus. Der 29jährige Webentwickler wird sich ab sofort beruflich weiterbilden und nimmt dazu an einem fünfwöchigen Lehrgang in Hamburg teil. Wie und ob es anschließend weitergeht steht noch in den Sternen. Verzichten müssen die Gröpelinger bis mindestens Anfang nächsten Jahres auch auf Mittelfeldspieler Tobias Richter. Der 21jährige Azubi zum Groß- und Außenhandelskaufmann verletzte sich im März diesen Jahres am Sprunggelenk. Nachdem sein Arzt ihm einen Bänderriss im Sprunggelenk, sowie einen leichten Einriss der Achillessehne diagnostizierte und nach 4 Monaten Zwangspause noch immer keine Besserung eingetreten war, wechselte Richter den Arzt. Die folgende Kernspintomographie ergab dann eine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk und eine dadurch resultierende Schleimhautentzündung. Vergangenen Mittwoch begab sich Richter nun unters Messer, mit der Hoffnung in der Rückrunde wieder voll durchstarten zu können. Mit Bakari Mara und Ahmet Gül begrüßten die Turaner im Laufe der Saison aber auch 2 Neuzugänge in ihren Reihen, die sich auf Anhieb einen Platz in der Stammelf sicherten. Der 19jährige Mara, zuletzt für den Landesligagefährten SV Grohn aktiv, konnte sich bereits 2 mal in die Torjägerliste eintragen. Der 20jährige Gül spielte bereits in der Jugend für TURA. Über die Stationen OSC Bremerhaven und KSV Vatan Spor führte der Weg schließlich wieder zurück zu seinem Heimatverein an die Lissaer Straße. Somit fasst TURA's dezimierter Kader für den Rest der Hinrunde lediglich 17 Spieler.
TURA unterliegt verdientermaßem dem Bremen-Ligisten
Das spielfreie Wochenende nutzte Trainer Rolf Roeder, um seine Jungs gegen seinen alten Verein VFL 07 zu testen. Auf dem sehr unebenen Trainingsplatz von TURA entwickelte sich jedoch kein sehenswertes Spiel. In der ersten Halbzeit beherrschte VFL die Gröpelinger nach Belieben, scheiterte aber immer wieder an Sebastian Liebschwager oder am eigenen Unvermögen. TURA hingegen brachte nach vorne so gut wie gar nichts zu Stande. In der zweiten Halbzeit änderte sich ein wenig das Spielgeschehen, aber nicht weil TURA stärker wurde, sondern weil VFL abbaute. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, an dem TURA jetzt wenigstens teilnahm. Entschieden wurde das Freundschaftsspiel durch einen direkten Freistoßtreffer in der 68. Minute, als Torwart Liebschwager keine Abwehrchance hatte, als der Ball an der schlecht postierten Mauer vorbeiflog. TURA muss sich erheblich steigern, will man in der kommenden Woche beim Absteiger SV Grohn zu punkten kommen.
Pünktlich zur etwas kälteren Jahreszeit nahmen Turas Landesligafussballer die neuen Wärmejacken in Empfang. Gesponsert wurden die Jacken von der Dachdeckerfirma "Hartwig Bedachungen".
Präsentieren stolz die neuen Wärmejacken: (von links) Tobias Durlach, Sebastian Schade, Kevin Berlips, Tobias Richter und Jude Francis.
Bericht aus dem "Weser Report" vom 22.09.2010:
Neuer Rekordtorjäger
Tobias Durlach vom Landesligisten Tura Bremen und am Wochenende beim 4:1-Sieg gegen FT Geestemünde doppelter Torschütze ist der „Kicker der Woche“. Mit den beiden Treffern überholt er Turas Rekordtorjäger Thomas „Kugel“ Kirchhoff und führt nun mit 54 Toren die ewige Liste (seit 1999 -Anm.d.R.) an. Das Gröpelinger Urgestein, glühender Fan von Borussia Dortmund, ist bereits seit 24 Jahren im Verein, 2011 gibt es dafür eine Ehrennadel.
Landesliga-Mannschaft von Tura unterstützt Typisierungs-Aktion der Polizei
Bremen. Die erste Fußball-Herrenmannschaft von Tura (Landesliga Bremen) nimmt komplett an der Typisierungs-Aktion der Polizei am kommenden Donnerstag, 16. September, um 19 Uhr, in der Hochschule für Künste, Dechanatstraße 13-15, teil. Hintergrund der Aktion: Ein 50 Jahre alter Polizeibeamter aus Bremen ist an Leukämie erkrankt. Inzwischen gilt es als sicher, dass er nur überleben wird, wenn es gelingt, gesunde Stammzellen zu übertragen. Mit Unterstützung der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) führt die Polizei Bremen aus diesem Grund eine Typisierungsaktion durch. Obwohl in der DKMS als weltweit größter Datei über zwei Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert sind, konnte bislang kein "genetischer Zwilling" gefunden werden. Deshalb wendet sich die DKMS an die Bevölkerung von Bremen und Umgebung mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung. Jeder, der sich typisieren lässt, ist eine Chance für die Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Als Schirmherr der Aktion fungiert Polizeipräsident Holger Münch. Tura-Trainer Rolf Roeder, im Hauptberuf Kriminial-Kommissar: "Meine Jungs waren sofort von dem Gedanken angetan und werden sich am Donnerstag typisieren lassen".
TURA holt sich bei der Aumunder Sportwoche den 3. Platz und das erste Preisgeld
Wieder einmal gegen eine Zweitvertretung (SVGO trat mit einer verstärkten Reservemannschaft an, da das erste Team 2 Stunden später im Lotto-Pokal spielte) mussten die Turaner bei dieser Sportwoche spielen. Das Spiel gegen SAV 2. noch im Hinterkopf wollte man es diesmal besser machen. Von Beginn an kontrollierte man das Spiel und erarbeitete sich auch diverse Torchancen, die jedoch alle sehr leicht- und fahrlässig vergeben wurden. So scheiterten nacheinander Dominique Bonanni, Jakub Keller (Unterkante Latte) und Timur Özbek entweder am gegnerischen Torwart oder zielten einfach zu ungenau. Besser machte es der derzeitige Torschütze vom Dienst, Tobias Durlach, in der zweiten Halbzeit, als er in der 37. Minute einen Pass von Jude Francis mit letztem Einsatz über die Linie drückte. Das 2:0 in der 40. Minute, ebenfalls von Durlach, sah sehr einstudiert aus, war es aber nicht. Bei einem Freistoß von ca. 18m schaltete Faruk Akkus blitzschnell und spielte kurz zu Durlach, der urplötzlich alleine vor dem Tor stand. Beim 3:0 nur zwei Minuten später setzte sich Mehmet Cengiz auf der rechten Seite schön durch und schoss von der Grundlinie Dominique Bonanni an, der aus zwei Metern keine große Mühe hatte, das Endergebnis zu erzielen. Was dieses Ergebnis wert ist, wird man vielleicht schon nächste Woche wissen, denn falls TURA sein Pokalspiel am Sonntag gegen Hastedt gewinnen sollte, darf man dann auch gegen die 1. von SVGO spielen…
Der Wille war da, das konnte man wohl sehen. Woran es haperte, konnte man allerdings auch sehen. Die ständig überlegenen Turaner waren nicht in der Lage, eine tief stehende Mannschaft mit fußballerischen Mitteln auszuspielen. Viel zu oft wurde durch die Mitte gespielt, dabei die Pässe oft zu ungenau angesetzt, so dass es den Vegesackern leicht fiel, das Offensivspiel zu behindern. In der 17. Minute hatten die Gröpelinger den Torschrei schon auf den Lippen, als Sinan Özbek einen Eckball an die Unterkante der Latte wuchtete. Doch dies sollte auch die einzige Gelegenheit in den ersten 30 Minuten sein, die eng wurde. Ein Fernschuss von Jude Francis am Tor vorbei, dass war’s. In der zweiten Halbzeit beorderte Trainer Rolf Roeder den bislang besten Torschützen, Tobias Durlach, ins Sturmzentrum. Doch auch diese Maßnahme verpuffte. Das Spiel der Gröpelinger zwar jetzt noch überlegener, hinten nur noch mit einer 3er-Kette agierend, jedoch rauschten die Bälle immer wieder halbhoch durch den 5er der Vegesacker. Einzig Jakub Keller hatte noch eine gute Einschussgelegenheit, aber auch diese ging daneben. Einzig das Verletzungspech bleibt den Turanern nicht erspart: nachdem zumindest in der Hinserie mit Michael Müller nicht mehr zu rechnen ist (Einriss der Netzhaut im Auge) verletzte sich gestern Sinan Özbek bei einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler so schwer am Kinn, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste, um sich die klaffende Wunde nähen zu lassen. Ob noch weitere Schäden davongetragen wurden, muss abgewartet werden. So müssen sich die Turaner am Samstag maximal mit Platz 3 begnügen. Dabei könnte es zu dem interessanten Duell mit VFL 07 kommen, der letzten Trainerstation von Rolf Roeder...
TURA dreht mit viel Engagement ein verlorenes Spiel in der zweiten Halbzeit
Das Spiel erinnerte in der ersten Halbzeit dem gegen Eintracht Aumund sehr, mit dem Unterschied, das man auch in der Abwehr patzte. In der 5. Minute kam Tobias Durlach zu spät und konnte eine Hereingabe nicht verhindern. Der verletzt ins Spiel gegangene Torwart Patrick Mehrtens leider auch nicht, zu verhalten sein Einsatz bei dem Sprung in die Pfütze und Lemwerder führte mit 1:0. Nach wechselhaftem Spiel mit viel zu langem Ballhalten auf TURA-Seite erzielte Lemwerder völlig verdient die 2:0-Führung, als Mehrtens eine Faustabwehr direkt dem Gegner vor die Füße legte. Besser wurde es erst in der zweiten Halbzeit, als man endlich auch den Ball einmal direkt laufen ließ. Ein bewährter Standard musste jedoch herhalten für den Anschlusstreffer. Freistoß Akkus, Kopfball (oder Schulterball??) Durlach und der Ball segelte dem gegnerischen Torwart durch die Arme. TURA erhöhte jetzt den Druck und kam auch zu einigen Hochkarätern, die aber von Dominique Bonanni oder Sebastian Schade vergeben wurden. In der 45. Minute dann der Ausgleich wiederum durch Abwehrspieler Durlach der eine schöne Hereingabe von Jude Francis per Flugkopfball abschloss. Die Entscheidung fiel in der letzten Spielminute, als Francis klar im Strafraum gefoult wurde und Faruk Akkus sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen ließ.
Leerer Körper, schwere Beine, leerer Kopf! So oder ähnlich könnte das Fazit des Eröffnungsspiels der Aumunder Sportwoche aus TURA-Sicht dargestellt werden. Das Trainingslager und die darauffolgende Woche fordert seinen Tribut. TURA wirkte von Beginn an ideen- und einfallslos. Zwar bestimmte man über weite Strecken gegen den Kreisligisten das Spiel, ohne jedoch irgend eine Wirkung zu erzielen. In der ersten Halbzeit ein Fernschuss von Jude Francis war die einzige nennenswerte Torchance. In der zweiten Halbzeit gab es ein paar mehr Aufreger im Aumunder Strafraum. Zweimal beteiligt war Tarek Miri. Beim ersten Mal verpasste er es, den Ball einfach über die Linie zu drücken, beim zweiten Mal hatte er Pech mit einem Pfostenroller. Aber auch Aumund blieb jetzt nicht chancenlos. Die aufgerückte Gröpelinger Abwehr wurde zuweilen düpiert, da man unbedingt vorne das Tor schießen wollte. Es fiel jedoch auf beiden Seiten keins mehr, so dass die überhart spielenden Aumunder am Ende jubelten, als ob sie die Sportwoche bereits gewonnen hatten. Für TURA geht es am Montag weiter gegen Lemwerder.
TURA: Mehrtens, Cengiz (T.Özbek/27.) C. Özbek, Durlach, Henke (D.Müller/31.), Sinar, Schade, Akkus, Francis, M. Müller, Keller (Miri/31.)
Tore: Fehlanzeige
TURA gewinnt ein kurioses Spiel mit Leidenschaft
Seit zweieinhalb Wochen sind die Turaner nun im täglichen Trainingsbetrieb und der Akku ist bei den meisten Spielern völlig ausgeschöpft. Gestern jedoch forderten sie noch einmal die letzten Reserven und gewannen nicht unverdient völlig überraschend beim letztjährigen Niedersachsenligisten mit 4:3 Toren. Das Spiel ging ohne eine Abtastphase auch gleich in die Vollen. Dominique Bonanni und Faruk Akkus vergaben in den Anfangsminuten gute Gelegenheiten ehe Bornreihe ihr Spiel aufziehen konnte. Bis zur 20. Minute schafften es die Blau-Weißen auch, sich einige Gelegenheiten zu erarbeiten, wobei die 4erKette der Turaner nicht immer gut aussah. In der 21. Minute sah es jedoch schon ausstudiert aus, was TURA anstellte. Freistoßflanke Akkus, Kopfballvorlage Tobias Durlach und Bonanni brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Auch das 2:0 für TURA in der 26. Minute zeigte auf, warum Bornreihe noch in der Findungsphase ist. Einen weiten Abstoß von Timur Özbek nahm Sebastian Schade auf und verwandelte eiskalt zur überraschenden Doppelführung. Bis zur Halbzeit versuchte nun Bornreihe seinerseits, sich Torchancen zu erarbeiten, scheiterten aber immer wieder kläglich. In der zweiten Halbzeit nun TURAs beste Zeit, als Bornreihe stürmte und TURA gekonnt konterte. Nach einer Vorlage von Akkus spielte Bonanni gekonnt den Torwart aus und vollendete zum 3:0. Als dann in der 54. Minute Bonanni Jakub Keller auf die Reise schickte und der das 4:0 erzielte, mussten sich Trainer Rolf Roeder und Co-Trainer Ingo Klein schon kneifen, ob dies denn alles Realität sei. Dies wollte Bornreihe aber nicht so stehen lassen und jetzt bauten die Turaner auch zusehends ab. Chance über Chance erarbeiteten sich jetzt die Moorteufel, aber entweder vergaben sie kläglich oder Stefan Rickborn war ein Meister seines Fachs. Für die Gegentore mussten schon Standardsituationen herhalten. Gleich drei Elfmeter bekam Bornreihe zugesprochen, wobei einer noch verschossen wurde. Die Grün-Weißen waren jetzt immer einen Tick zu spät. Letztendlich erzielte Bornreihe in der 77. Minute per Freistoß den Anschlusstreffer und TURA rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
TURA überrennt den Bezirksligisten Komet/Arsten und überzeugt nicht
Am Tag nach dem Trainingslager war TURA zu Gast beim Bezirksligisten Komet/Arsten. Die Kometen haben ein schweres Jahr vor sich, haben sie doch die komplette A-Jugend in die 1. Mannschaft ziehen müssen. Nach der Niederlage gegen Eintracht Aumund (1:2) gab nun TURA dort seine Visitenkarte ab. 20 Minuten hielt Komet auch den Angriffsversuchen der Turaner stand, ehe ein Foulelfmeter durch Faruk Akkus dazu führte, dass die Tormaschinerie ins Laufen kam. Trotz umständlicher Spielweise waren die Kometen ein ums andere Mal in Verlegenheit und TURA erspielte sich nun Torchancen im Minutentakt. Michael Müller erzielte für seinen neuen alten Verein das erste Tor in der 27. Minute und erhöhte auf 2:0. Bis zur Pause durften sich dann auch noch Ron Henke und Tarek Miri in die Torschützenliste eintragen. Direkt nach dem 4:0 verfiel das Roeder-Team aber augenscheinlich in einen Tiefschlaf. Nach dem Motto „Nimm Du ihn, ich hab ihn auch nicht“ schauten sich Ron Henke und Tobias Durlach an und gestatteten so den Anschlusstreffer. Zur Halbzeit wurde bei TURA fünfmal gewechselt, was zur Folge hatte, dass fast alle Spieler aus dem Trainingslager nur eine Halbzeit spielen brauchten. Das schönste Tor des Tages erzielte Tobias Durlach in der 50. Minute nach gekonnter Flanke von Sebastian Schade. Das kurioseste Tor erzielte Dominique Bonanni, als er in „Jancker-Manier“ von hinten dem Torwart den Ball von den Füssen nahm und ins leere Tor einschob. Nun war 30 Minuten wieder Leerlauf angesagt, was dem Trainer überhaupt nicht behagte. Zudem fiel auch noch aus klarer Abseitsposition das 6:2. Die letzten fünf Minuten ließen das Ergebnis wieder in die Höhe schnellen. Zweimal Michael Müller und einmal Sinan Özbek waren die Torschützen zum hochverdienten 9:2. Am kommenden Mittwoch wird sich jedoch die Spreu vom Weizen trennen, wenn man beim Bezirksoberligisten Blau-Weiß Bornreihe antreten muss.
TURA siegt im Trainingslager erstmals in der neuen Saison ohne Gegentor
Samstag Nachmittag, drückende Wärme und bereits drei Trainingseinheiten in den Beinen, da musste TURAs 1. zum Spiel auf einer Wiese gegen den aus der Bezirksliga abgestiegenen SV Obernkirchen ran. Trotz schwerer Beine entwickelte sich ein munteres Spielchen, das TURA klar beherrschte. Die Vorgabe des Trainers, bei einem zu Null-Spiel die morgige Trainingseinheit im Schwimmbad zu beenden, beflügelte offenbar die meisten Spieler. Zu verdanken hatten sie es jedoch dem erstmals im Tor spielenden Patrick Mehrtens, der bei zwei Konterchancen seine Ruhe und Klasse zeigte. Zum Erstaunen der angereisten Zuschauer hatte TURA in der zweiten Halbzeit noch zuzulegen und ging in der 59. Minute verdient durch Dominique Bonanni in Führung, der einen Schuss von Jakub Keller verlängerte. Das 2:0 war ein sehenswerter Kopfballtreffer vom neuen Kapitän Tobias Durlach, der einen langen Ball von Timur Özbek in die lange Ecke bugsierte. Den Schlusspunkt setzte „Diego“ Özbek, der in gekonnter Manier seinen Gegenspieler im Strafraum austanzte um dann den Ball mit Links eiskalt zu verwandeln. Die Flanke hierzu gab Dominique Bonanni, der allerdings aus klarer Abseitsposition zum Pass kam. Am Ende wurde es ein standesgemäßer Sieg einer willigen Mannschaft, deren Programm gleich am Montag weiter geht mit einem weiteren Freundschaftsspiel bei Komet/Arsten.
TURA bringt sich im ersten Spiel unter Neu-Trainer Rolf Roeder selbst um die Früchte
Manchmal drückt ein Ergebnis beileibe nicht das aus, was das Spiel hergab. So kann man ein Fazit dieses Spiels nennen, bei dem sich TURA vier Tore selbst reinlegte. Dass 9 Mann aus unterschiedlichen Gründen fehlten, soll hierfür nicht als Entschuldigung dienen. Die völlig umstrukturierte und neu installierte 4er-Kette funktionierte über weite Strecken auch recht gut, wenn nicht die o.g. Aussetzer gewesen wären. Sie sorgten dafür, dass man in der 3., 20. und 35. Minute zur Halbzeit mit 0:3 hinten lag, obwohl das Spiel eigentlich gleichwertig war. Jahn Delmenhorst, ein Bezirksligist mit Aufstiegsambitionen, liegt im Spielniveau auf unterem Bremen-Liga-Level, so dass die Niederlage beileibe kein Beinbruch ist. Etwas besser wurde es in der 2. Halbzeit, als Faruk Akkus und Bernd Wollny (Leihgabe der Alten Herren) in die Mannschaft kamen. So gelang Tarek Miri nach einem ähnlichen Muster wie die Gegentore fielen, der Anschlusstreffer zum 1:3. Das 2:3 hatte Tobias Durlach auf dem Kopf, der eine starke Leistung mit einem Innenpfostenkopfball hätte krönen können. So aber fiel in der Nachspielzeit noch das 1:4 nach bewährtem Muster: Aufbauspiel TURA, Querpass zum Gegner, Tor. Für Fingerspitzengefühl sorgte in der 88. Minute noch der Schiedsrichter, als er zu Faruk Akkus nach einem rüden Foul sagte: “Du wolltest doch sowieso jetzt ausgewechselt werden“, und Trainer Rolf Roeder damit einen Fingerzeig gab.
Tobias Durlach Turas Ironman Turas 1. Herren veranstaltet am Sportparksee Burg einen Triathlon
GRÖPELINGEN. Neue Reize wollte Neu-Trainer Rolf Roeder setzen, in dem er die täglichen Trainingseinheiten der Landesligamannschaft von Tura Bremen mit einem durchgeführten Triathlon unterbrach. Für 18 Spieler des Teams bedeutete dies völliges Neuland, niemand hatte bisher eine solche Erfahrung gemacht. Bei superheißen 38 Grad hatte Rolf Roeder ein Einsehen und reduzierte die Laufstrecke erheblich. So mussten die Teilnehmer eine Schwimmstrecke von 450 Metern, einen Fahrradparcour von 20 Kilometern und eine Laufstrecke von zwei Kilometern abspulen. Bis auf wenige Ausnahmen gingen die Spieler an ihre physischen Grenzen und bewältigten den Parcour mit Bravour. Sieger wurde Tobias Durlach in 68 Minuten vor Alija Ahmetagic in 72 Minuten und Daniel Müller in 75 Minuten. Der letzte Teilnehmer erreichte nach 100 Minuten wieder das Ziel. Eine bessere Platzierung verpasste Michael Müller, der sich auf dem Fahrradparcour verfuhr und somit wichtige Minuten verlor. Die anfangs vorhandenen Bedenken gegen dieses Event legte sich danach sehr schnell und alle Spieler hatten auf diesem Kurs ihren Spaß.
Die Sieger des Triathlon von Tura am Sportparksee: Tobias Durlach (Mitte) vor Alija Ahmetagic (rechts) und Daniel Müller (links).
TURA präsentiert Neuzugänge Gleich 3 Rückkehrer
Die Planungen für die Spielzeit 2010/2011 laufen bereits seit einigen Wochen auf Hochtouren. Fest steht, das Gesicht der Mannschaft wird sich ein wenig verändern. Neben den Abgängen von Michael Dirks (Laufbahn beendet), Knuth Meyer (eigene Ü32), und Timo Seefeldt (SC Vahr-Blockdiek) wird auch Youngster Ziwar Sun den Verein verlassen und sich dem Bremen-Ligisten Brinkumer SV, um Neu- und Ex-TURA-Trainer Holger Zander, anschließen. Ansonsten bleibt dem neuen TURA-Coach Rolf Roeder der komplette Kader erhalten. Co-Trainer Ingo Klein und Betreuer Hans-Georg Durlach bleiben der 1.Herren ebenfalls erhalten. Als Torwarttrainer wird Knuth Meyer in die Fußstapfen, des zur SGO abgewanderten Axel Petka, treten. Bereits 5 Neuzugänge Vom niedersächsischen Bezirksligisten FC Land Wursten wechselt der 21jährige Defensivmann Niklas Panke nach Gröpelingen. Vom Lokalrivalen KSV Vatan Spor wechseln Keeper Sebastian Liebschwager und Rückkehrer Ferhat Sinar zu den Grün-Weißen. Sinar verließ TURA im Winter 2008 Richtung Bremen-Nord zum SV Grohn, von wo aus er bereits ein halbes Jahr später zu Vatan Spor ging. Der 29jährige Keeper Sebastian Liebschwager ist gelernter Speditionskaufmann und schnürte bereits von der C- bis zur A-Jugend seine Schuhe für TURA. Nach einer längeren "Fußballpause" spielte er für die SGO, von wo aus er im vergangenen Winter zu Vatan ging. Vom Landesligaaufsteiger SGO Bremen kommt Torjäger Michael Müller, nach nur einem Jahr, wieder zum Bromberg. Müller kam in der vergangenen Saison nur in der Hinrunde zum Einsatz und erzielte in 9 Spielen 6 Tore. In der Zwischenzeit ist Müller übrigens stolzer Vater von Zwillingen geworden. Mit Faruk Akkus präsentieren die Gröpelinger den dritten Rückkehrer. Auch Akkus verließ TURA erst vor einem Jahr in Richtung Oberneuland II, wo er aber verletzungsbedingt kaum zum Einsatz kam. Diesen 5 Neuzugängen gesellen sich Torwart Patrick Mehrtens (eigene 3.Herren), sowie die Offensivspieler Youness Arib (eigene 2.Herren) und Jakub Keller (eigene A-Jugend), die in der Vorbereitung angreifen und den Sprung in die 1.Herren packen wollen.
"Danke Tippi" - TURA verabschiedet Andreas Zimmermann
Eine bewegende und emotionale Überraschung bereitete die erste Herren von Tura Bremen ihrem scheidenden Trainer Andreas Zimmermann vor dem letzten Saisonspiel gegen den SC Vahr-Blockdiek. Mit einem großen Banner mit den eindeutigen Worten "Danke Tippi" zeigten die Spieler um Kapitän Michael Dirks am gestrigen Sonntag ihre Verbundenheit zu ihrem Trainer, der in der kommenden Saison nicht mehr die Zügel beim Landesligisten in der Hand haben wird. Vor dem Anpfiff des letzten Saionspiels reihten sich die Spieler auf, während Vereinspräsident Dirk Bierfischer den langjährigen Turaner mit Blumen bedachte und ihm die besten Wünsche aussprach. Andreas Zimmermann, der nunmehr seit 34 (!) Jahren im Verein tätig ist, übernahm vor knapp 30 Monaten die erste Herren und trat damit in die Fußstapfen von Holger Zander, nachdem er zuvor nicht nur Co-Trainer war, sondern noch selbst die Schuhe unter Zander schnürte. Nachdem es in der Saison 07/08 in die Landesliga ging, verpasste Zimmermann mit Tura in der folgenden Spielzeit nur knapp den direkten Wiederaufstieg und musste sich hinter dem FC Oberneuland II und dem SV Grohn auf Rang 3 einreihen. In der Saison 2009/2010 sollte es dann aber klappen und in der Hinrunde spielten die Gröpelinger Kicker auch ordentlich mit um den Aufstieg, bevor die schlechten Nachrichten einkehrten. Nicht nur, dass Zimmermann sechs Stammspieler verletzungsbedingt ausfielen, im Februar wurde dem langjährigen Turaner auch noch beigebracht, dass man sich für die kommende Saison für Rolf Roeder als Trainer entschieden hatte. Das sorgte in der gesamten Mannschaft für Unverständnis und Unruhe, wurden doch nicht einmal Gründe dafür genannt. "Es kam wirklich überraschend und keiner wusste genau, was den Vorstand zu diesem Schritt bewogen hatte. Zumal wir zu diesem Zeitpunkt nur drei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz standen und die Stimmung in der Mannschaft sehr gut war", wundert sich Zimmermann noch heute über die Beweggründe. Eine "Jetzt erst recht" Stimmung ging durch die Mannschaft und man wollte zeigen, dass man mit seinem Trainer aufsteigen kann. "Die Entscheidung des Vorstands hat der Stimmung in der Mannschaft sicherlich einen Dämpfer verpasst. Maßgeblichen Anteil an den letzten Ergebnissen und dem verpassten Aufstieg waren aber die vielen verletzten Spieler, die wir nicht ohne Weiteres kompensieren konnten", erklärt Zimmermann weiter. Dass die Mannschaft ihrem Trainer das vollste Vertrauen entgegenbrachte, konnte man am gestrigen Sonntag förmlich spüren und die Überraschung ging auch am Trainer nicht spurlos vorbei: "Das war schon sehr emotional und man konnte merken, dass Mannschaft und Trainer ein Gefüge sind. Das hat mich stolz und traurig zugleich gemacht. Ich werde eine ganze Menge positive Erinnerungen an die Zeit haben." Was die Zukunft nun für Zimmermann bringt ist noch ungewiss, erklärt der 39-Jährige: "Ich muss das jetzt erst einmal alles sacken lassen. Vielleicht spiele ich in der alten Herren bei Tura weiter, vielleicht mache ich aber auch eine Pause. Als Trainer habe ich mir aber noch keine Gedanken gemacht, denn eigentlich kenne ich nur Tura (lacht). Wenn ich aber wieder als Trainer tätig werden sollte, muss auch das gesamte Umfeld passen." Nicht nur Andreas Zimmermann wurde vor dem Anpfiff mit Präsenten von Bierfischer bedacht, auch der langjährige Keeper Knuth Meyer wird die Erste nun in Richtung Ü32 verlassen. Schließlich wurde auch Michael Dirks in den verdienten "Ruhestand" entlassen. Wenn es denn soweit kommt. Immerhin ist dies bereits der dritte "Fluchtversuch" des 45-Jährigen Kapitäns. Dirks traf im letzten Spiel für Tura gleich zweimal: einmal in die eigenen Maschen und einmal zum verdienten Anschlusstreffer. Die gesamte Mannschaft konnte den Verabschiedeten am Ende aber noch einen 4:3 Sieg mit auf den Weg geben, die 50-Punkte-Marke knacken und ein ausgeglichenes Torverhältnis von 68:68 bescheren, bevor es in der nächsten Saison mit sicherlich einigen personellen Veränderungen erneut auf Punktejagd geht - dann aber unter der Leitung von Rolf Roeder, der ebenfalls ein Turaner Urgestein ist.
Andreas Zimmermann
Knuth Meyer
Michael Dirks
Seefeldt lässt TURA in Stich Stilloser Abgang nach 4 Jahren
Stürmer Timo Seefeldt verlässt Landesligist TURA Bremen mit sofortiger Wirkung. Nach 4 Jahren am Bromberg, in denen er für die 1.Herren 34 Tore schoss, beendete der 30jährige Speditionskaufmann seinen Gröpelingen-Aufenthalt gestern Abend in einem Telefongespräch mit Trainer Andreas Zimmermann. "Mir fehlen die Worte. Es ist für mich unverständlich und absolut enttäuschend, das ein Spieler seine Mannschaft hängen lässt, wenn es mal nicht so läuft", zeigte sich Zimmermann enttäuscht. Damit bricht dem Trainer, nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Sun, Richter, Aridir und Durlach zum Saisonende mit Seefeldt ein weiterer Spieler weg.
Saison für Durlach und Aridir beendet
Die personell ohnehin schon arg gebeutelten Gröpelinger müssen zum Saisonfinale den Ausfall zweier weiterer Stammspieler kompensieren. Linksfuß Tobias Durlach, gerade von einer Wadenzerrung genesen, zog sich im Heimspiel gegen die FT Geestemünde einen Muskelbündelriss in der Wade zu und fällt vorraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Weitaus schlimmer traf es Manndecker Senol Aridir. Der 21jährige Türke brach sich beim 0:9-Debakel in Sebaldsbrück, bei einem Zusammenprall mit Keeper Stefan Rickborn, die Kniescheibe. Aridir wurde bereits operiert und wird im schlimmsten Fall sogar ein ganzes Jahr pausieren müssen.
Tobias Durlach
Senol Aridir
TURA geht personell am Stock
Personell sieht es bei TURA's 1.Herren derzeit alles andere als rosig aus. Gleich 3 Spieler fallen mit Bänderrissen aus. Bereits vor 4 Wochen verletzte sich Torjäger Dominique Bonanni im Training. Er dürfte wohl in 2 Wochen wieder zum Kader zählen. Beim 3:3-Unentschieden gegen die Leher TS traf es TURA gleich doppelt. Ziwar Sun und Tobias Richter mussten die Partie vorzeitig beenden. Auf beide Akteure wird Trainer Andreas Zimmermann voraussichtlich 6 Wochen verzichten müssen. Nicht viel besser traf es Manndecker Daniel Müller. Er brach sich vor 2 Wochen im Training die Nase und musste sogar operiert werden. Müller will aber bereits in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Die rotgesperrten Senol Aridir (noch 1 Spiel) und Jude Francis (wieder frei) machen das Lazarett letztendlich komplett.
Bonanni (Bänderriss)
Müller (Nasenbein- bruch)
Sun (Bänderriss)
Richter (Bänderriss)
TURA gewinnt Westderby gegen SGO
Die fussballlose Zeit hat ein Ende. In seinem ersten Testspiel im Jahr 2010, gewann die 1.Herren von TURA im Westderby gegen den Bezirksligisten SGO Bremen (gespickt mit zahlreichen Ex-Turanern) verdient mit 2:1. Beiden Mannschaften merkte man die lange Pause an. Die wenigen Zuschauer bekamen auf dem Kunstrasenplatz an der Lissaer Straße ein sehr dürftiges Spiel zu sehen. In Hälfte 1 vergab TURA in Person von Seefeldt, Durlach, Henke und Sun gleich 4 Hochkaräter. Im zweiten Durchgang erzielte Tobias Durlach, mit einem strammen Schuß aus 18 Metern ins lange Eck, die verdiente Führung (57.). 14 Minuten vor dem Ende kamen die Gäste aus Oslebshausen nach einer schönen Kombination durch Arne Dobrindt zum Ausgleich. Mit dem Schlusspfiff war es wiederum Tobias Durlach, der nach wunderbarer Flanke von Mehmet Cengiz nur noch einnicken musste. Auf Gröpelinger Seite gab Neu-Keeper Stefan Rickborn einen soliden Einstand.
BREMEN-GROEPELINGEN. Rolf Roeder, langjähriger Fußballtrainer bei Tura Bremen, kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Mit Beginn der neuen Saison übernimmt Roeder wieder die erste Herrenmannschaft. Die Perspektiven für ein längerfristiges Engagement beim derzeitigen Landesligisten schätzt Roeder als sehr gut ein, unabhängig davon, ob der Aufstieg in die Bremen-Liga noch unter dem derzeitigen Trainer Andreas Zimmermann gelingt. Seine Zusage für Tura begründet Roeder auch mit der seit vielen Jahren erfolgreichen Jugendarbeit des Großvereins aus dem Bremer Westen. "Mit Rolf Roeder setzt Tura ein Zeichen für spielerische Aspekte und bietet talentierten Spielern eine Perspektive, die bereit sind, den Leistungsanforderungen des A-Lizenzinhabers zu folgen", freut sich Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz über die Rückkehr von Roeder. Nach seinem Weggang 1996 trainierte Roeder zahlreiche Vereine in Bremen und dem Umland. Derzeit coacht er den Bremen-Ligisten VfL 07 Bremen, zuvor war er tätig beim Bremer SV, TB Uphusen, SC Weyhe, TuS Heidkrug und TSV Lesum. Roeder spielt seit vielen Jahren bei Tura in der Alten Herren. Mit der Ü50 wurde er dreimal hintereinander Bremer Meister. In den vergangenen Jahren absolvierte Rolf Roeder bei Tura mehrfach erfolgreich das Sportabzeichen.
Am vergangenen Montagabend erfuhr Trainer Andreas Zimmermann von der Entscheidung des Vorstandes. Dienstagabend folgte das Gespräch mit der Mannschaft. Hier einige Stimmen aus der Mannschaft zur Situation:
Tobias Durlach: "Mir ist es ein Rätsel wie man ein Turaner Urgestein auf diese Art und Weise "entsorgen" kann. Von den selbsternannten Fußballexperten, die so eine Entscheidung, im Stile des DFB-Duos Klinsmann/Bierhoff vor der WM 2006, fällen, ist nicht einer auch nur einen Zentimeter dran an der Mannschaft und weiss wie es dort aussieht ! Die Stimmung in der Truppe ist so gut wie lange nicht mehr. Wer hat denn nach den Abgängen von Akkus, Altunok und Müller damit gerechnet, das wir wieder um den Aufstieg spielen werden ? Ich kann es beantworten - NIEMAND ! Von daher ist für mich diese Vorgehensweise absolut unverständlich ! Das diese Entscheidungen dann auch noch in diversen Internetforen zu lesen waren, bevor man überhaupt mit der Mannschaft gesprochen hat, setzt dem ganzen die Krone auf ! Nichsdestotrotz hoffe ich jetzt sehr auf eine "Jetzt erst Recht"-Reaktion der Mannschaft."
-
Axel Petka: "Es ist ok wenn der Verein etwas verändern will, so ist das nunmal. Aber die Art und Weise gibt mir zu denken. Die Argumente sind sehr scheinheilig und aus meiner Sicht teilweise an den Haaren herbei gezogen. Da hätte man ehrlicher sein können."
-
Knuth Meyer: "Man muß akzeptieren, das der Vorstand eine eigene Meinung hat und Entscheidungen trifft. Allerdings würde mich echt interessieren wie man sich eine Meinung bilden kann, ohne Kontakt zur Mannschaft zu haben, bzw. bei "eventuell" 3 gesehenen Spielen in drei Jahren... Außerdem hat Tura andere Baustellen als die 1.Herren (z.B. die 2.Herren)..."
-
Ziwar Sun: "Die Art und Weise wie das alles zustande gekommen ist, ist echt scheiße. Aber das müssen halt die Herren im Vorstand entscheiden. Auch wenn die Entscheidung in meinen Augen die falsche ist."
-
Daniel Müller: "Ich verstehe den Zeitpunkt des Trainerwechsels gerade nicht. Die erste Herren ist seit gut einem Jahr auf einem guten Weg, was die Qualität der Spieler, die Kameradschaft untereinander und das Verhalten auf dem Platz angeht. Vor einiger Zeit hätte ich die Option eines Trainerwechsels demnach mehr verstanden als zu diesem Zeitpunkt!!! Die Gründe des Vorstandes (nach eigener Aussage) sind für mich nicht mehr zeitgemäß!"
-
Timo Seefeldt: "Kann das überhaupt nicht nachvollziehen und bin echt enttäuscht vom Vorstand. Die widersprechen sich da total... Sagen das sich die Mannschaft im letzten halben Jahr von der Disziplin gebessert hat, aber wollen das sich was ändert. Das geht einfach nicht so schnell und man muss das Schritt für Schritt machen ! Auch bin ich der Meinung das der Zeitpunkt total schlecht ist. Klar ist es fair mit offenen Karten zu spielen, aber eine Woche vor Beginn der Rückrunde, ist das nicht gerade förderlich für eine Mannschaft die um den Aufstieg mitspielt und durch ihre gute Kameradschaft lebt. Ich hoffe das Tippi noch die Rückrunde durchzieht, da ich gerne mit ihm das Ziel Aufstieg und Meisterschaft erreichen möchte. Aber ich akzeptiere seine Entscheidung, sollte er aufhören."
-
Ingo Klein: "Also ich kann nur sagen, es ist absoluter Schwachsinn so zu handeln. Das Trainer-Duo hat alles im Griff. Letztes Jahr sind wir nur knapp am Aufstieg gescheitert und dieses Jahr haben wir alles noch selbst in der Hand. Zum Thema Jugendarbeit: man sollte mal den Kader beachten, wieviele Spieler in den letzten Jahren aus der eigenen Jugend den Sprung in die 1.Herren geschafft haben. Zum Thema Außendarstellung: Betreffende Spieler wurden entsorgt ! Das wichtigste ist doch das die Mannschaft zu ihrem Trainer-Duo steht und die Kameradschaft vorbildlich ist. Hier ist etwas am heranwachsen. Deshalb kann ich die Gründe überhaupt nicht verstehen."
-
Andreas Zimmermann: "Ich bin natürlich über den Zeitpunkt sehr überrascht, daß kam wie aus dem nichts, vorallem weil wir sportlich und mannschaftlich auf einem sehr guten Weg waren. Ich hoffe natürlich das diese ganze Geschichte keine negativen Auswirkungen auf unsere Rückrunde hat und wir unser Ziel, den Aufstieg, erreichen."